In der Hansestadt Lübeck bekommen die Bürger nun eine Sprachverordnung zur „Genderneutralität“ zu spüren.

Foto: scholty1970 / pixabay
In Lübeck gibt es eine neue Verordnung, die Genderwahn zur Pflicht macht

Für die Bewohner der Hansestadt Lübeck ist die Umgestaltung der deutschen Sprache zum bitteren Ernst geworden. Wie die HL-Live berichtet, wurden die Bewohner auf Silvesterplakaten seitens der Stadtverwaltung mit „Lübecker:innen“ angesprochen. Was sich im ersten Moment nach einem kuriosen Einzelfall von akutem Genderwahn anhört, entpuppt sich jedoch als weitaus mehr. Denn die Stadt hat der gesamten Verwaltung einen umfassenden Katalog zur „gendergerechten“ Verwendung der deutschen Sprache befohlen.

Stadt gibt Formulierungen vor

Sieht man sich diesen verpflichtenden „Leitfaden“ an, der auch im Internet abrufbar ist, so entpuppt sich ein bis zur Pervertierung der Sprache geführtes System. So heißt es schon in den einleitenden Worten des Bürgermeisters:

Bei der Hansestadt Lübeck wollen wir alle Menschen ansprechen. Frauen und Männer und jene, die sich nicht als Frau oder Mann beschreiben. […] Diese Vorgabe gilt für sämtlichen Schriftverkehr der Verwaltung.

Verhindern Sie Rollenklischees und Stereotypen, wie z.B. Mutter-Kind-Parkplatz oder Wickelraum für Mütter. […] Beziehen Sie die 3. Geschlechtsoption mit ein. Bei der Hansestadt Lübeck wird in Schriftstücken grundsätzlich der Gender-Doppelpunkt verwendet oder genderneutral formuliert.

Auf den folgenden Seiten werden zahlreiche „Formulierungsvorschläge“ aufgelistet, die jeden mündigen Bürger nur den Kopf schütteln lassen.

Regierung kämpft gegen die klassische Familie

Am Beispiel Lübeck sieht man, wohin die Reise mit der jetzigen Bundesregierung geht. Es ist nichts weniger geplant, als eine völlige Zerstörung unserer Sprache. Die Sprache beeinflusst dabei, wie wenig anderes, unsere Wahrnehmung und unser Unterbewusstsein. So wird aktiv gegen das Familienbild der Normalität gearbeitet. Wenn es nach der Regierung Merkel geht, gehört das Familienbild Mann-Frau-Kinder bald der Vergangenheit an.

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