Bernd Luckes erste Vorlesung an der Universität Hamburg nach seiner Rückkehr aus der Politik wurde von linksextremen Chaoten wie den “Omas gegen Rechts” verhindert.

Screenshot ZDFheute Nachtichten / YouTube
Uni Hamburg: Linksextremer Mob verhindert Bernd Luckes erste Vorlesung

Bei seiner ersten Vorlesung an der Universität Hamburg wurde der ehemalige AfD-Chef Bernd Lucke am Mittwoch von mehreren hundert linksextremen Demonstranten beschimpft, niedergeschrien und körperlich attackiert. Nach fast zwei Stunden brach Lucke seine Lehrveranstaltung ab und verließ unter Polizeischutz die Hochschule.

Infantiles Geschrei statt akademischen Diskurses

Aufgerufen dazu hatte der Allgemeine Studierendenausschuss an der Uni Hamburg (ASTA), das Armutszeugnis der Studenten begann mit einer lautstarken Kundgebung auf dem Universitäts-Campus und setzte sich schließlich im Hörsaal der Veranstaltung von Professor Lucke fort. Statt sich mit Lucke, der an der Uni Hamburg immerhin nicht Politikwissenschaft, sondern Makroökonomik lehrt, auseinanderzusetzen oder wenigstens der Veranstaltung fernzubleiben, randalierten die Unruhestifter auf primitivste Art. So schienen einige der Studenten die Grundschule noch nicht hinter sich gelassen zu haben, als sie Lucke mit Papierkügelchen bewarfen – eine junge Frau versuchte, Luckes Notebook zuzuklappen und einer ihrer “heldenhaften” Kommilitonen ging den Wirtschaftsprofessor sogar körperlich an, auch unter den Demonstranten kam es zu Rangeleien.

Offene Gewaltdrohung gegen Uni-Professor Lucke

Lucke gehörte 2013 zu den Gründungsmitgliedern der AfD, ein Jahr später ließ er seine Professur ruhen und wurde wegen seines politischen Engagements beurlaubt. Die linken Krawallmacher, die Luckes erste Vorlesung nach seiner Rückkehr an die Universität platzen ließen, warfen dem 57-jährigen Ökonomen vor, für den “rechtsextremen” Kurs der AfD mitverantwortlich zu sein. Grund genug für die Studenten der angeblichen “Exzellenzuniversität”, ihren Professor auf niederträchtigste Art aus dem Hörsaal zu vertreiben, anstatt sich dem akademischen Diskurs mit ihm zu stellen. Einer der Unruhestifter droht auch ganz offen mit Gewalt: Lucke werde die Gelegenheit gegeben, den Saal “friedlich” zu verlassen, sagte ein Student in sein Megaphon – als Lucke darauf antworten will, antwortet der Linksextremist: “Ich werde Ihnen nicht das Megaphon überreichen”.

Polizei muss Professor vor eigenen Studenten schützen

Nach fast zwei Stunden verließ Lucke schließlich die Hamburger Hochschule – selbst reden durfte er während der Hörsaal-Belagerung nicht. Um weitere Attacken auf den ehemaligen AfD-Vorsitzenden zu verhindern, wurde er von der Polizei eskortiert. Lucke, der nach eigenen Angaben nächste Woche wiederkommen will, sagte gegenüber dem ZDF:

Als beschämend habe ich das empfunden, also für eine Exzellenzuniversität, dass ein Professor dort anderthalb Stunden lang niedergebrüllt wird und als “Nazi-Schwein” beschimpft wird.

Dieser und andere Vorfälle zeigen auf erschreckende Weise, wie es um Deutschlands zukünftige “geistige Elite” bestellt ist: Statt sich Andersdenkenden und deren Meinungen argumentativ auseinanderzusetzen,  bevorzugen jedenfalls die angehenden “Akademiker” der Hamburger Universität rohe Gewalt, kollektive Empörung und infantile Protest-Aktionen.

Universität fordert “diskursive Auseinandersetzung”

Nachdem bei dem zweistündigen Gesinnungsterror gegen den Vortragenden der Lehrveranstaltung “Makroökonomik II” weder Universitäts-Leitung noch Polizei eingriffen, versagten auch die Uni-Hamburg-Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Universitätspräsident Dieter Lenzen in einer Pressemitteilung ihrem Kollegen Lucke die Unterstützung: Anstatt die Vorfälle aufs Schärfste zu verurteilen, fordern sie (natürlich brav gegendert) lediglich eine “diskursive Auseinandersetzung über kontroverse Positionen”:

Die Durchführung freier wissenschaftlicher Lehre gehört zu den grundgesetzlich garantierten Pflichten und Rechten jedes Hochschullehrers und jeder Hochschullehrerin. Der Staat ist verpflichtet, die Durchsetzung dieser Rechte grundsätzlich zu gewährleisten. Unabhängig davon ist festzustellen, dass Universitäten als Orte der Wissenschaft die diskursive Auseinandersetzung auch über kontroverse gesellschaftliche Sachverhalte und Positionen führen und aushalten müssen – insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte.

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