Vor allem junge Erwachsene sehen in der Corona-Isolation keinen Ausweg mehr.

Foto: Hastywords / pixabay.com
Krankenhaus in Kalifornien meldet mehr Selbstmorde als Corona-Tote

In der 70.000 Einwohner zählenden Stadt Walnut Creek im Norden Kaliforniens sind die Ärzte mit einer dramatischen Nachricht an die Presse gegangen. Demnach gebe es mehr Tote durch Selbstmord als durch Covid-19. Daher forderten die Ärzte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ABC7 eine umgehende Aufhebung aller Corona-Beschränkungen.

„Noch nie solche Zahlen gesehen“

Es habe einen „beispiellosen Anstieg“ der Selbstmorde gegeben, so die Ärzte:

Wir haben in so kurzer Zeit noch nie solche Zahlen gesehen.

Doch nicht nur Tote sind zu beklagen. Im letzten Monat wurden mehr Selbstmordversuche unternommen, als in der Vergangenheit in einem ganzen Jahr. Auch wurden überdurchschnittlich viele Patienten behandelt, die sich selbst absichtliche Verletzungen zugefügt hatten.

Hoher Preis für Kampf gegen Covid-19

Kacey Hansen vom medizinischen Zentrum versucht den dramatischen Anstieg der Selbstmordrate zu erklären:

Soziale Isolation hat einen Preis und ich weiß, warum wir das getan haben. Aber es hat einen höheren Preis, als ich dachte.

Psychische Gesundheitsprobleme wegen Corona-Maßnahmen

Auch der Direktor des „Nationalen Gesundheitsinstituts“ (NIH), Francis Collins, warnt vor der „klaren und gegenwärtigen Gefahr, dass die verordnete Isolation psychische Gesundheitsprobleme wie Selbstmord befeuern“.

Die Sperren waren „nicht notwendig, um Leben zu retten, sondern haben zig Millionen Menschen verheerenden Schaden zugefügt“, schrieben hunderte Ärzten in einem Brief an das Weiße Haus.

Ende der Corona-Einschränkungen in Sicht

Zumeist waren es junge Erwachsene, die Selbstmord begingen. Sie wären mit dem „Stress, den Isolation und Arbeitsplatzverlust als Folge der Quarantäne mit sich bringen können“, nicht zurechtgekommen.

Am 31. Mai laufen die Corona-Einschränkungen in den USA aus.

Selbstmord

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