Ende der Meinungsfreiheit? - Empörung über politisch-korrekte Säuberungswelle bei YouTube | Unzensuriert.de

Ende der Meinungsfreiheit? - Empörung über politisch-korrekte Säuberungswelle bei YouTube

#VoxAdpocalypse: YouTube wird durch massive Zensur zur grün-linken Echokammer. Foto: flickr.com / (CC BY-SA 2.0)
#VoxAdpocalypse: YouTube wird durch massive Zensur zur grün-linken Echokammer.
Foto: flickr.com / (CC BY-SA 2.0)
10. Juni 2019 - 13:41

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Seit einigen Tagen knirscht es wieder einmal hörbar im digitalen Gebälk. YouTube, eine Tochter des Google/Alphabet-Konzerns, fährt die bisher massivste Säuberungswelle gegen alle, die nicht im Gleichschritt der herrschenden Einheitsmeinung mitmarschieren. Viele beliebte Accounts wurden bereits gelöscht; noch viel mehr wurden „demonetarisiert“, was den Betreibern die Möglichkeit nimmt, mit ihren Inhalten Geld zu verdienen. Unter dem Hasthag #VoxAdpocalypse lassen sich bereits dutzende Artikel im Web finden, die sich mit diesem höchst undemokratischen Vorgang befassen.

Der Auslöser: "Verletzte Gefühle"

Der Auslöser für diese neuerliche Zensurwelle ist der Vox-Journalist Carlos Maza. Maza, der sich selbst in seinem Twitter-Profil unter anderem als „Homosexual, Marxist pig“ („Schwules Marxisten-Schwein“) bezeichnet, tut sich vor allem durch ständiges „Virtue signalling“ hervor – was im Prinzip nichts anderes bedeutet, als dass er sich permanent öffentlich über eingebildete Ungerechtigkeiten beschwert.

Dies nahm der äußerst beliebte konservative YouTube-Star Steven Crowder zum Anlass, sich über Maza und dessen Gejammere lustig zu machen, woraufhin Maza begann, sich tagelang öffentlich bei youtube über diese „Belästigung“ zu beschweren (und damit Crowders Theorie vom „Sensibelchen“ Maza eindrucksvoll bestätigte).

Natürlich fand Maza sofort jede Menge Empörte und Entrüstete, die sich mit ihm „solidarisch zeigten“ – und wie so oft, wenn „Bunte“ sich in ihren Gefühlen verletzt fühlen, nahm YouTube diesen Fall zum Anlass, den Zensur-Dampfhammer auszupacken.

Kollateralschäden

Dass es dabei nicht nur die „bösen Rechten“ erwischt, beweisen das Beispiel des britischen Musikers „xurious“, der auf seinem Kanal ausschließlich elektronische Musik veröffentlichte, sowie das eines Geschichtslehrers, der für seine Schüler Videos über den Nationalsozialismus bereitstellte; beide Kanäle wurden wegen „Verstoßes gegen die Hate-Speech-Richtlinien“ gelöscht. Auch der Kanal des „Burzum“-Musikers Varg Vikernes, dessen Ideen von einem Zurück-in-die-Bronzezeit-Heidentum wohl kein vernünftiger Mensch ernst nehmen kann, wurde aus demselben Grund gelöscht. Warum manche Kanäle gleich verschwinden, während andere nur demonetarisiert und/oder in ihrer Reichweite eingeschränkt werden, geht indes aus keiner Richtlinie hervor.

Wilde Spekulationen

Wie weit diese neue Zensurwelle noch gehen wird, ist genauso Anlass für wilde Spekulationen wie der Umstand, woher diese Vehemenz auf einmal kommt. Nicht wenige Nutzer sind der Meinung, dass auf dem erst vor kurzem zu Ende gegangenen „Bilderberger-Treffen“ wohl neue Anweisungen ausgegeben wurden, jegliche Opposition gegen Globalismus und Multikulti nun endgültig im Keim zu ersticken.

Viele befürchten, dass im Zuge dieser Verschärfung der Zensur wohl auch bald politisch harmlose Kanäle, die sich jedoch zum Beispiel mit alternativer Geschichte, freier Energie und ähnlichem beschäftigen, wohl auch bald dem Lösch-Wahn der politisch Korrekten zum Opfer fallen werden.

Erneuter digitaler Massenexodus

Optimistische Geister sind jedoch der Meinung, dass dieser Zensurhammer das Beste sein könnte, was den Kritikern und Skeptikern weltweit passieren kann. Denn so werden sie gezwungen, die eigene Bequemlichkeit aufzugeben und endlich den Schoß der multinationalen Konzerne zu verlassen. So wie GAB als Reaktion auf wachsende Twitter-Zensur entstand, so gibt es auch schon jede Menge Alternativen zu YouTube.

Plattformen der Multis verkommen zu grün-linken Echokammern

Besonders Bitchute und DailyMotion freuen sich über rasant wachsende Zahlen, praktisch jeder geschasste Youtuber eröffnet dort Alternativkanäle. Telegram spielt ebenfalls zunehmend eine Rolle für die Alternativmedien.
So werden sich schlaue und kreative Köpfe immer etwas Neues einfallen lassen, um die um sich greifende Einschränkung der Meinungsfreiheit zu umgehen, während die Plattformen der Multis nach und nach zu reinen grün-linken Multikulti-Echokammern verkommen werden.

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