Die Gesetze zwingen Autohersteller, Milliarden Dollar an E-Autohersteller zu zahlen. Für heiße Luft.

Bild: RettungsgasseJETZTde / pixabay.com
Im wahrsten Sinne des Wortes: Milliarden verdienen mit Luft

Trotz aller Trump-Verteufelung, wonach er zu wenig für den Umweltschutz täte, legen die US-amerikanischen Abgasvorschriften für Kraftfahrzeuge den Herstellern schwere Lasten auf. Um sie zu schultern, sollen die Kfz-Hersteller General Motors (GM) und Fiat Chrysler einem Medienbericht zufolge US-Emissionsrechte gekauft haben. Verkäufer dieser Emissionsrechte ist die Firma Tesla.

Teure Luft

Tesla verkauft seit fast zehn Jahren seine Emissionsrechte und soll laut Finanzdienst Bloomberg beinahe zwei Milliarden Dollar Umsatz damit generiert haben. Tesla verdient also nicht nur an seinen Autos, sondern an den Abgasen der Konkurrenz. Der Autoentwickler erhält Milliarden Dollar für die schlechte Luft anderer.

Stinkendes Geschäft

GM und Fiat Chrysler sind von den strikten Abgasvorschriften stark betroffen, da ihre SUVs und Pick-up-Trucks viel Sprit verschlingen.

Tesla wollte sich zu den Einnahmen aus dem Geschäft mit der Luft nicht äußern. Der US-Elektroautohersteller war bereits im April in die Schlagzeilen geraten, weil Fiat Chrysler dem US-amerikanischen Unternehmen hunderte Millionen Euro zahlen soll, um dessen Elektroautos in seine Fahrzeugflotte einrechnen und so CO2-Strafen verhindern zu können.

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