Ibiza-Video: Hochrangige CDU-Vertreter in Sorge über geheimdienstliche Methoden | Unzensuriert.de

Ibiza-Video: Hochrangige CDU-Vertreter in Sorge über geheimdienstliche Methoden

Die Falle, die zum Koalitionsende geführt hat, bereitet so manchem Geheimdienst-Spezialisten Sorge. Foto: peterbwiberg/pixabay
Die Falle, die zum Koalitionsende geführt hat, bereitet so manchem Geheimdienst-Spezialisten Sorge.
Foto: peterbwiberg/pixabay
24. Mai 2019 - 6:37

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Dass die FPÖ den Innenminister in der türkis-blauen Regierung stellte, stieß zahlreichen globalistischen Regierungen und ihren Geheimdiensten auf. Insbesondere die Geheimdienste von Großbritannien, den Niederlanden und der Bundesrepublik Deutschland wollten nicht mehr mit Österreich zusammenarbeiten.

Nur eingeschränkter Partner im "Berner Club"

Dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BVT) hatte im Zuge der BVT-Affäre im Frühjahr 2018 eine Suspendierung gedroht, bis heute ist es nur eingeschränkt Partner beim sogenannten "Berner Club", dem Netzwerk europäischer Geheimdienste. Informationen werden mit dem BVT nur noch nach spezieller Freigabe geteilt.

Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) in Berlin, sprach nicht erst anlässlich des Ibiza-Videos Österreich das Misstrauen aus. Er soll zuvor schon im parlamentarischen Kontrollgremium im Bundestag vor dem österreichischen Geheimdienst gewarnt haben.

Heinz-Christian Strache hatte unmittelbar nach Veröffentlichung des Ibiza-Videos darauf hingewiesen, dass Geheimdienste ihm die Sexfalle gestellt haben könnten.

CDU in Sorge über Ibiza-Methoden

Sowohl Ex-BND-Chef August Hanning, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen und Polizeigewerkschaftschef Rainer Wendt bezeichneten die Machart der Falle für Strache als geheimdienstlich professionell. Gleichzeitig sprachen sie sich klar gegen solche Methoden aus.

Alle vier Genannten sind CDU-nahe beziehungsweise deren Vertreter. Man scheint in der CDU sehr erschrocken über die Methode, wie die FPÖ (vorerst) erledigt wurde, denn man erkennt die Tragweite und die manipulative Intervention von außen, die ja jeden treffen kann. Im Gegensatz zu Österreich sind BND und Bundesverfassungsschutz exzellent informiert. Das gilt auch für diese vier Herren. Wenn sie von geheimdienstlichen Aktivitäten sprechen, und das offensichtlich in Sorge, dann sind solche mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen. Sie sind alle zu sehr Profi, um nicht zu wissen, was sie sagen.

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