"Tiroler Tageszeitung": Panik-Macherei vor Sieg des Rechtsbündnisses bei EU-Wahlen | Unzensuriert.de

"Tiroler Tageszeitung": Panik-Macherei vor Sieg des Rechtsbündnisses bei EU-Wahlen

EU-Wahlen 2019: Die einst stolze und wertkonservative "Tiroler Tageszeitung" mutiert zum Eurokraten-Propagandablatt. Foto: Ralf Roletschek / wikimedia.com (CC-BY-SA-3.0-AT)
EU-Wahlen 2019: Die einst stolze und wertkonservative "Tiroler Tageszeitung" mutiert zum Eurokraten-Propagandablatt.
Foto: Ralf Roletschek / wikimedia.com (CC-BY-SA-3.0-AT)
21. April 2019 - 12:31

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Wieder einmal als Propagandablatt ersten Ranges positioniert hat sich die Tiroler Tageszeitung (TT). Mit dem „Leitartikel“ von Chefredakteur Mario Zenhäusern wird lupenreine Eurokraten-Propaganda gegen den demokratischen Volkswillen artikuliert, nur weil man fürchtet, dass die Wahlen zum Europäischen Parlament nicht zu Gunsten der bisherigen Systemparteien ausgehen. Zenhäusern schreibt sogar das Ende der EU herbei, nur weil die konservativen und patriotischen Kräfte am 26. Mai einen demokratisch errungenen Sieg einfahren könnten:

In fünf Wochen entscheidet sich die Zukunft Europas. Gewinnen die Rechtspopulisten, wird Nationalismus den Gemeinschaftsgeist ersetzen und das Ende der EU besiegeln. In fünf Wochen entscheidet sich die Zukunft Europas. Gewinnen die Rechts­populisten, wird Nationalismus den Gemeinschaftsgeist ersetzen und das Ende der EU besiegeln.

Eurokrat Juncker als Eideshelfer der TT

Auch der Eurokrat Jean-Claude Juncker, als scheidender EU-Kommissionspräsident für viele Fehlentwicklungen in Europa verantwortlich, wird als Eideshelfer der TT genannt:

Der scheidende Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte in einem TT-Interview im Sommer 2018 davor gewarnt, dass ein Rechtsruck das Auseinanderdriften Europas beschleunigen würde. Tatsächlich bilden derzeit jene politischen Parteien, die der Europäischen Union kritisch bis ablehnend gegenüberstehen, eine gemeinsame Fraktion.

Unter dem Namen „Europäische Allianz der Völker und Nationen“ (EAPN) haben sich bereits die deutsche AfD und Matteo Salvinis „Lega“ aus Italien zusammengeschlossen. FPÖ-EU-Kandidat Harald Vilimsky hat den Beitritt der FPÖ zu diesem Bündnis angekündigt, ebenso Marine Le Pen (Rassemblement National) aus Frankreich. Weitere potenzielle Partner sind die Rechtsparteien „Die Finnen“, die „Dänische Volkspartei“, die polnische „PiS“ von Jarosław Kaczynski oder die „Fidesz“ des ungarischen Premiers Victor Orbán.

Diese Vereinigung von Rechtspopulisten will stärkste Fraktion im EU-Parlament werden. Gelingt das, haben künftig jene das Sagen, die Europa zurückdrängen und die Nationalstaaten aufwerten wollen. Das käme dem Ende der EU in ihrer heutigen Form gleich.

Sind Patrioten "Faschisten"?

Aber von der einst stolzen und wertkonservativen Tiroler Tageszeitung ist man schon lange nichts mehr anderes gewöhnt, ist sie doch im heimischen Innsbruck und Tirol längst zum linken schwarz-grünen Leib- und Magenblatt von Landeshauptmann Günther Platter und seiner Stellvertreterin Ingrid Felipe geworden. Vor einigen Monaten etwa diskutierte man in einem Artikel tatsächlich, ob Patrioten "Faschisten" seien.

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