ARD will mit peinlichem Propaganda-Handbuch Zwangsgebühren-Kritiker mundtot machen | Unzensuriert.de

ARD will mit peinlichem Propaganda-Handbuch Zwangsgebühren-Kritiker mundtot machen

Der ARD versucht mit bedenklichen Methoden Kritiker und Gebührenzahler zu täuschen. Foto: Kai Wegner / flick.rcom (CC BY 2.0)
Der ARD versucht mit bedenklichen Methoden Kritiker und Gebührenzahler zu täuschen.
Foto: Kai Wegner / flick.rcom (CC BY 2.0)
19. Februar 2019 - 9:00

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Um Gegnern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit „starken Argumenten“ zu begegnen und gleichzeitig dem Zwangsgebührenzahler das Gefühl zu vermitteln, er sei ein edler Humanist, hat der ARD eine vertrauliche Expertise in Auftrag gegeben. Kritiker sollen auf Linie gebracht werden  und gleichzeitig soll  das angeschlagene Image des Staatsrundfunks repariertet werden.

Das Zauberwort heißt „Framing“. Also, dass man mit unterschiedlichen Formulierungen einer Botschaft bei gleichem Inhalt das Verhalten des Empfängers unterschiedlich beeinflußen kann. Die Stoßrichtung: Weniger über Fakten und Daten sprechen, lieber mehr auf „moralische Argumente" setzen, wird im Handbuch empfohlen - und noch viel mehr. Das alles kann man im 89-seitigen „Framing Manual", das der ARD beim „Berkeley International Framing Institute" in Berlin in Auftrag gegeben hat, nachlesen. Details aus dieser Handreichung, die offensichtlich ungewollt „nach außen“ gelangt ist, hier wiederzugeben, würde den Rahmen dieser Betrachtung sprengen. Hier das Elaborat im vollen Umfang.

AFD zeigt Ungeheuerlichkeit auf

Auf ihrer Facebook-Seite analysiert die Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion und Oppositionsführerin im Bundestag, Alice Weidel, wie Kritiker mundtot und Zwangsgebührenzahler für dumm verkauft werden sollen:

Das Bekanntwerden dieses peinlichen Propaganda-Handbuchs ist eine doppelte Blamage für die ARD. Nicht genug damit, dass ein von Zwangsgebühren finanzierter Sender es offensichtlich für nötig hält, seine Kritiker und Zwangskunden mit Sprachkosmetik und Suggestiv-Rhetorik auf Linie zu bringen, statt mit besseren Programmen zu überzeugen.

Dass die ARD-Gewaltigen sich dann auch noch nach zweijähriger Vorbereitung ein derart plumpes Machwerk voller missglückter und überzogener Werbesprüche andrehen lassen, das ungeniert platte Propaganda und fragwürdige Manipulationstechniken predigt, schlägt dem Fass allerdings den Boden aus. Wenn die ARD schon nicht den Mut hatte, ihre Propaganda-Fibel selbst zu veröffentlichen, sollte sie wenigstens jetzt den Gebührenzahlern gegenüber eingestehen, wieviel von deren Geld sie für dieses Produkt dubioser Pseudo-Wissenschaft hingeblättert hat.

Die Autoren des „Manuals“ haben selbst ein gestörtes Verhältnis zu Demokratie und Meinungsfreiheit. Das belegen Slogans wie „Kontrollierte Demokratie statt jeder wie er will“ oder die Denunzierung konkurrierender Medien mit Schlagworten wie „Profitzensur“ als „demokratieferne Medien“ oder „Medienkapitalistische Heuschrecken“. Dass die ARD das Geld der Bürger an derart fragwürdige Berater verteilt, ist ein Skandal.

Die Affäre um das „Framing Manual“ bestätigt einmal mehr, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in seiner moralischen Selbstüberheblichkeit allmählich jede Bodenhaftung verloren hat. Die Sender haben die Bürger zu informieren und ihnen zu dienen, statt sie zu manipulieren. Wenn ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab neuerdings ihre Arbeitgeber als „Gemeinwohlmedien“ überhöht, hat sie offenkundig selbst zu tief in ihr Gehirnwäsche-Handbuch geschaut.

Eine grundlegende Reform, die die öffentlich-rechtlichen Sender von ihrem hohen moralischen Ross herunterholt, ist überfällig. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss auf seine Kernaufgaben reduziert werden, und der unersättliche Finanzhunger und insbesondere das aus dem Ruder gelaufene Pensionswesen muss drastisch beschnitten und zurückgefahren werden.

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