Für drei mutmaßliche Attentäter klickten die Handschellen. (Symbolfoto)

Bild: Pixabay.com / CC0 Creative Commons
Schneller Fahndungserfolg nach Anschlag auf AfD-Bürgerbüro in Sachsen

Wie der MDR berichtet, konnten von der Polizei drei Personen im Alter von 29, 32 und 50 Jahren unter dem Verdacht, für den Sprengstoffanschlag auf das AfD-Bürgerbüro in Döbeln (Unzensuriert hat berichtet) verantwortlich zu sein, festgenommen werden. Alle drei Verdächtigen sollen aus Döbeln stammen. Die Ermittler seien ihnen nach ersten Hinweisen und Auswertungen von vorliegendem Material auf die Spur gekommen, teilte Tom Bernhardt, Sprecher des Landeskriminalamtes dem MDR mit. Die Hintergründe der Tat seien aktuell noch nicht konkret umreißbar. Man gehe aber von einer politisch motivierten Straftat aus, weshalb Beamte des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums ermitteln.

Anschlag Folge von Dauerhetze?

Die AfD schreibt auf Twitter von einem „schweren Anschlag auf AfD in Sachsen“ und fragt auf ihrer Facebook – Seite: „Zeigt die Dauerhetze der Medien und Altparteien hier fatale Wirkung?“ Während sich die AfD seit jeher klar gegen jegliche Art von Gewalt ausspreche und offen davon distanziere, herrsche im umgekehrten Falle überwiegend Stille im Walde. Wo ein stellv. Ministerpräsident Dulig (SPD) fabuliert, dieser Anschlag helfe der AfD, werde den mutmaßlich linksextremen Tätern sogar noch eine Rechtfertigung in die Hände gespielt.

 „AfD-Mitglieder, -wohnhäuser oder ihre politischen Einrichtungen sind kein Freiwild“ – diese Aussage erwarte sich die AfD endlich auch einmal vom politischen Gegner in aller Deutlichkeit. Und man fragt: „Oder müssen erst Menschen sterben, bis man das einsieht und handelt?“

 

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

Copy link