Reifen von Goodyear werden nicht mehr in Venezuela produziert.

Bild: Brian Cantoni / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Venezuela: US-Reifenproduzent Goodyear verlässt das Land

Die anhaltende Wirtschaftskrise im sozialistisch regierten Venezuela führt jetzt auch zur Abwanderung von immer mehr internationalen Unternehmen. Jetzt hat der US-Reifenproduzent Goodyear seine Produktion in diesem südamerikanischen Land eingestellt.  Laut Goodyear-Konzernleitung hätten die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen vor Ort dazu geführt, dass der Produktionsstandort aufgegeben werden müsste.

Inflation und Kaufkraftverlust breiter Bevölkerungsschichten haben dazu geführt, dass die Nachfrage nach den hochwertigen Reifen von Goodyear in Venezuela eingebrochen sind. Auch andere internationale Konzerne, wie etwa General Motors oder Kellogg`s haben Venezuela und dem dort regierenden korrupten roten Regime den Rücken gekehrt.

Wirtschaftsleistung bricht 2018 um 18 Prozent

Neben einer Inflation von weit über einer Million bricht auch die venezulanische Wirtschaft immer mehr ein. Allein im Jahr 2018 sank die Wirtschaftsleitung um nicht weniger als 18 Prozent. Das ehemalige reiche Erdölland Venezuela kann aktuell nicht einmal mehr Lebensmittel- und Medikamentenversorgung für die eigene Bevölkerung sicherstellen.

Jetzt muss man sich sogar an das islamistische Regime von Staatspräsident Erdogan in der Türkei anbiedern, um ökonomisch zu überleben. Erdogan etabliert im Gegenzug die islamische Hegemonie in Venezuela und nutzt die Schwäche des sozialistischen Regimes aus.

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