Rot-grüne Regierung braucht neue Wähler: Bremen will 36.000 Ausländer einbürgern | Unzensuriert.de

Rot-grüne Regierung braucht neue Wähler: Bremen will 36.000 Ausländer einbürgern

Die rot-grüne Regierung in Bremen braucht neue Wähler: Durch Einbürgerungen soll die Bürgerschaftswahl 2019 abgesichert werden. Foto: OSX II / Wikimedia (CC BY 2.0)
Die rot-grüne Regierung in Bremen braucht neue Wähler: Durch Einbürgerungen soll die Bürgerschaftswahl 2019 abgesichert werden.
Foto: OSX II / Wikimedia (CC BY 2.0)
23. Oktober 2018 - 22:10

Mehr zum Thema

Rechtzeitig vor der nächsten Bürgerschaftswahl in Bremen 2019 will die rot-grüne Regierung noch mehr Ausländer einbürgern. Denn SPD und Grünen ist die Einbürgerungsquote von aktuell 1,29 Prozent zu gering. Daher wirbt die Regierung ab November bei den Ausländern mittels einer Kampagne, doch endlich die offenbar wenig gewünschte deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen.

Diese Kampagne wurde am 23. Oktober vorgestellt. Als Vorbild diente eine ähnliche Initiative im rot-grünen Hamburg. Dort steigerte man damit die Einbürgerungsanträge um 30 Prozent.

36.000 Menschen einbürgerungsberechtigt

Laut Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) erfüllen 36.000 Menschen in Bremen die rechtlichen Voraussetzungen für eine Einbürgerung. Sie sollen in November einen Brief von Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) und Bürgermeisterin Karoline Linnert (Grüne) erhalten und aufgefordert werden, endlich Passdeutsche zu werden.

In Kooperation mit dem Rat für Integration sollen zudem Einbürgerungslotsen gewonnen werden, die Interessierten zur Seite stehen werden. Endlich wieder neue Arbeitsplätze für die Asylindustrie.

Sichtweisen der Mihigrus berücksichtigen

„Menschen mit Migrationshintergrund machen einen großen Anteil in der Gesellschaft aus. Umso wichtiger ist es, auch ihre Lebenslagen und Sichtweisen auf gesellschaftliche und politische Fragestellungen zu berücksichtigen. Dieses Ziel ist nur zu erreichen, wenn sie die Gesellschaft in derselben Art und Weise mitgestalten können wie Menschen mit einem deutschen Pass", heißt es von der Senatspressestelle als Begründung für die Initiative. Man darf gespannt sein, welche "Sichtweisen" bei den gesellschaftlichen Fragestellungen künftig berücksichtigt werden - etwa die Einstellung der muslimischen Einwanderer gegenüber Frauen, die Beschneidung von kleinen Buben oder der Gebrauch von Messern zur Lösung von Problemen?

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in