SPD-Finanzminister: Deutsche Steuerzahler sollen für marode Banken in gesamter EU haften | Unzensuriert.de

SPD-Finanzminister: Deutsche Steuerzahler sollen für marode Banken in gesamter EU haften

Sollte die „Europäische Einlagensicherung“ umgesetzt werden, drohen weitere Geldabflüsse aus Deutschland in Milliardenhöhe. Foto: geralt / pixapay / CC0
Sollte die „Europäische Einlagensicherung“ umgesetzt werden, drohen weitere Geldabflüsse aus Deutschland in Milliardenhöhe.
Foto: geralt / pixapay / CC0
21. Oktober 2018 - 20:25

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Pleitebanken und Hochfinanz werden begeistert sein, sollte EDIS erfolgreich installiert werden. EDIS bedeutet „European Deposit Insurance Scheme“, auf Deutsch „Europäische Einlagensicherung“. Und diese Einlagensicherung sieht im Bedarfsfall eine Umverteilung und Quersubventionierung von den gut aufgestellten Ländern mit funktionierenden Banken hin zu Ländern und Geldinstituten mit faulen Krediten vor. Am Ende wird einmal mehr der deutsche Steuerzahler und Sparer der Zahler sein, der zugunsten notleidender Volkswirtschaften zur Kasse gebeten werden wird. Diverse „Rettungsaktionen” für Griechenland und den Euro sollen als Vorbild dienen.

AfD-Sprecher klärt über Gefahren der Einlagensicherung auf

Der Sprecher der AfD für Charlottenburg-Wilmersdorf in Berlin, Nicolaus Fest, umreißt diesen erneuten Anschlag auf die Souveränität Deutschlands und auf das Vermögen der Deutschen in kurzen, prägnanten Sätzen. EDIS soll Banken vor der Pleite schützen. Und zwar dadurch, dass alle EU-Länder für alle Europäischen Geldinstitute haften. Vor allem ist es der Präsident der Europäische Zentralbank, Mario Draghi, der Druck mache, was verständlich sei, da Draghi Italiener ist und Italien praktisch zahlungsunfähig. Gerade diese Woche wurden die italienischen Anleihen wieder von Ratingagenturen erneut herabgestuft – auf nur eine Stufe über Ramschniveau. Allein im kommenden Jahr muss Italien Kredite in der Höhe von 300 Milliarden Euro zurückzahlen.

Deutscher Finanzminister macht Druck

Der Deutschen Finanzminister Olav Schulz (SPD) macht dabei mit und drückt ebenfalls aufs Tempo. Hierfür setzt es sich sogar über die ausdrücklichen Warnungen von Bundesbankpräsident Jens Weidmann und über alle maßgeblichen Experten hinweg. Der AfD-Sprecher führt das darauf zurück, dass Scholz ahnt, dass, wenn nach den kommenden EU Wahlen mehr vernünftige, konservative Parteien ins EU-Parlament einziehen, die europaweite Gesamthaftung erledigt ist.

Sehen Sie hier das Video mit den brillanten Ausführungen von Nicolaus Fest:

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