Umfragen zur Bayern-Wahl: CSU auf Tiefstwert, Grüne und AfD auf Rekordkurs, FDP bangt noch | Unzensuriert.de

Umfragen zur Bayern-Wahl: CSU auf Tiefstwert, Grüne und AfD auf Rekordkurs, FDP bangt noch

Petr Bystron, der Vorsitzende des AfD-Landesverbandes Bayern, darf sich auf den kommenden Sonntag freuen. Der AfD werden große Gewinne vorhergesagt. Foto: Metropolico / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Petr Bystron, der Vorsitzende des AfD-Landesverbandes Bayern, darf sich auf den kommenden Sonntag freuen. Der AfD werden große Gewinne vorhergesagt.
Foto: Metropolico / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
10. Oktober 2018 - 21:33

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Am 14. Oktober wählen rund 9,5 Millionen Bayern einen neuen Landtag. Die Umfragen der letzten Wochen zeigten schon im Trend, was am kommenden Sonntag erwartet werden kann: Die CSU hat bei den Umfragen zur Landtagswahl 2018 in Bayern einen neuen Tiefstwert erreicht. Davon profitieren alle anderen Parteien.

Die CSU käme auf einen Stimmenanteil, der sie in eine Koalition zwingen würde. Diese ginge sich aktuell nur mit zwei Parteien aus: mit den Grünen oder der AfD. In allen anderen Konstellationen würde nur ein Dreierbündnis für eine Regierungsmehrheit in Bayern reichen, ergab eine Insa-Umfrage für die Bild.

Linke wittern Regierungsbeteiligung

Nachdem die CSU bereits mehrfach erklärte, mit der AfD keine Koalitionsregierung bilden zu wollen, erklärt sich die mediale Vehemenz, mit der die CSU angegriffen wird. Es ist, als würden die Linken Morgenluft wittern, weil die CSU rechts von der AfD geschwächt wird und sich mit den Grünen für die Linken eine neue Regierungsbeteiligung mit all ihren Versorgungsposten auftut. Die Wähler kehren der CSU den Rücken, weil sie rechte Politik wünschen, und erhalten womöglich eine noch linkere Regierung.

AfD startet durch

Laut aktuellen Umfragen kommt die CSU nur noch auf 33 Prozent, die Grünen legen um einen Punkt auf 18 Prozent zu, die AfD erreicht sensationelle 14 Prozent. Die FDP muss mit 5,5 (zuletzt 6,0) Prozent um den Einzug in den Landtag bangen, ebenso wie die Linke mit 4,5 (zuletzt 4,0) Prozent. Die Freien Wähler stehen nach der Insa-Umfrage bei unverändert elf Prozent, die SPD verliert weiter an Boden und liegt mit zehn (zuletzt elf) Prozent nur noch auf Platz fünf.

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