Emnid-Wahlumfrage: Union unter 30 Prozent, SPD bei 17 Prozent – GroKo so schwach wie nie

Angela Merkel verliert in der Wählergunst weiter. Die SPD liegt nur noch zwei Prozent vor der AfD. Foto: FNDE / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Angela Merkel verliert in der Wählergunst weiter. Die SPD liegt nur noch zwei Prozent vor der AfD.
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9. September 2018 - 17:35

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Laut aktueller Emnid-Umfrage sind noch 46 Prozent der Bevölkerung für eine der Parteien von Kanzlerin Angela Merkels Koalition. Wäre heute Wahlsonntag, stünde die Koalition aus Unionsparteien und SPD so schlecht da wie nie zuvor. Im Bild am Sonntag-Trend büßen CDU/CSU einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche ein und erreichen 29 Prozent. Die SPD verliert zwei Punkte (17 Prozent). Und das, obwohl diese Parteien und alle Medien anlässlich des Mordes in Chemnitz gemeinsam gegen die AfD zu Felde zogen.

AfD stabil auf Platz drei

Die AfD bleibt laut der Umfrage stabil auf Platz drei im Bundestag und erreicht bundesweit 15 Prozent. Damit liegt sie in Umfragen nur zwei Prozent hinter der SPD. Din Kopf-an-Kopf-Rennen ist dabei sehr wahrscheinlich, da durch die mediale Verunglimpfung der AfD nicht alle Symphatisanten zu bekennen wagen, der Alternative ihre Stimme geben zu wollen.

Einen Punkt zulegen konnte aber auch die Linke, sie kommt auf zehn Prozent. Unverändert bei 14 Prozent bleiben die Grünen und die FDP bei neun Prozent. Sonstige Parteien können zwei Zähler zulegen und kommen auf sechs Prozent.

Für den Sonntagstrend hat Emnid zwischen dem 30. August und dem 5. September 2.472 Personen befragt.

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