Studie des schwedischen Rundfunks: 58 Prozent der verurteilten Vergewaltiger sind Ausländer

Vergewaltigungen in Schweden werden großteils von Nicht-Europäern begangen. Foto: nicocare / pixabay.com
Vergewaltigungen in Schweden werden großteils von Nicht-Europäern begangen.
Foto: nicocare / pixabay.com
6. September 2018 - 13:13

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In Schweden wurde das langjährige Tabu, die Überrepräsentation von Ausländern unter den Vergewaltigern anzusprechen, wieder ein großes Stück zurückgedrängt. Bereits im Mai veröffentlichten die Zeitungen Aftonbladet und Expressen Studien über die Herkunft der Täter bei Gruppenvergewaltigungen. Dabei kam heraus, dass 88 Prozent der Täter Migrationshintergrund haben.

Schwedischer Rundfunk bricht Tabu der Erwähnung der Herkunft

Nun erstellte der öffentliche schwedische Rundfunk SVT eine eigene Studie zu dem Thema. Darin behandelte er nicht nur Gruppenvergewaltigungen, sondern alle Vergewaltigungen. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden am 22. August in einer Reportage und in einem Artikel präsentiert (der gesprochene Text der Reportage ist hier zu finden).

Die Studie wertet alle Gerichtsurteile wegen Vergewaltigung der letzten fünf Jahre aus. Dabei wurden 843 verurteilte Täter ermittelt. Die Journalisten ermittelten bei jedem Täter das Geburtsland. Außerdem wurde festgestellt, ob es sich bei der Tat um eine gewöhnliche Vergewaltigung, eine Überfallsvergewaltigung oder eine Gruppenvergewaltigung handelte.

Nichteuropäer stellen absolute Mehrheit der Vergewaltiger

Die Studie von SVT zeigt eine massive Überrepräsentation der Ausländer als Täter. 58 Prozent der Vergewaltiger sind im Ausland geboren. Diese starke Überrepräsentation der Ausländer liegt an den Nichteuropäern: Die außerhalb Europas Geborenen stellen mit 51 Prozent die absolute Mehrheit der Vergewaltiger in Schweden. Noch extremer ist die Überrepräsentation der Nichteuropäer bei den Überfalls- und Gruppenvergewaltigungen: Bei diesen Delikten stellen sie 75 beziehungsweise 74 Prozent der Täter.

Verurteilte Vergewaltiger in Schweden 2012 bis 2017:

Tätergruppe nach Geburtsland

Anzahl Täter

Anteil in %

gesamt

843

100

außerhalb Schwedens

490

58

außerhalb Europas

427

51

Nordafrika und Naher Osten

197

23

übriges Afrika

134

16

übrige nicht-europäische Länder (inklusive Afghanistan)

96

11

Europa ohne Schweden

63

7

Überfallsvergewaltigung: 85 Prozent der Täter im Ausland geboren

Als Überfallsvergewaltigung bezeichnet man Vergewaltigungen, bei denen sich Täter und Opfer völlig unbekannt sind. Bei diesem Delikt liegt der Anteil der im Ausland Geborenen bei 85 Prozent. 75 Prozent der Täter sind außerhalb Europas geboren.

Verurteilte Täter in Schweden 2012 bis 2017 bei Überfallsvergewaltigung:

Tätergruppe nach Geburtsland

Anzahl Täter

Anteil in %

gesamt

129

100

außerhalb Schwedens

110

85

außerhalb Europas

97

75

Nordafrika und Naher Osten

50

39

übriges Afrika

30

23

übrige nicht-europäische Länder (inklusive Afghanistan)

17

13

Gruppenvergewaltigung: 74 Prozent der Täter nicht aus Europa

SVT untersuchte auch die Gruppenvergewaltigungen, wie es schon die Zeitungen Expressen und Aftonbladet getan haben. Dabei kam SVT fast exakt zu den gleichen Ergebnissen: 74 Prozent der Täter, fast genauso viele wie bei den Überfallsvergewaltigungen, sind außerhalb Europas geboren.

Bei dieser Statistik zeigt sich, dass sämtliche außereuropäische Täter aus dem Nahen Osten, Afrika oder Afghanistan kamen. Es gab demnach keinen einzigen Amerikaner, Australier oder Ostasiaten, der von 2012 bis 2017 wegen Gruppenvergewaltigung verurteilt wurde. Weiters fällt auf, dass SVT bei den Gruppenvergewaltigungen die Kategorie „außerhalb Schwedens geboren“ nicht bereitstellt, wohl aber die Kategorie „außerhalb Europas geboren“. Vermutlich liegt dies daran, dass alle Täter von außerhalb Schwedens auch von außerhalb Europas kamen, somit also niemand aus dem europäischen Ausland verurteilt wurde.

Verurteilte Täter in Schweden 2012 bis 2017 bei Gruppenvergewaltigung:

Tätergruppe nach Geburtsland

Anzahl Täter

Anteil in %

gesamt

94

100

außerhalb Europas

70

74

Nordafrika und Naher Osten

33

35

übriges Afrika

19

20

Afghanistan

18

19

Migrationshintergrund nicht berücksichtigt

Die Studie von SVT beachtet nur das Geburtsland, nicht aber den Migrationshintergrund der Täter. Wenn man die Täter nach Migrationshintergrund untergliedern würde, bekäme man daher noch höhere Ausländeranteile. Die angegebenen Werte in der Studie von SVT sind also nur Mindestwerte für die tatsächlichen Ausländeranteile.

Tabubruch durch SVT kommt überraschend

Es ist überraschend, dass ausgerechnet SVT eine solche Studie durchgeführt und veröffentlicht hat. Bei SVT handelt es sich um einen typischen linkslastigen öffentlichen Rundfunk, vergleichbar mit ORF, ZDF oder ARD, der sich klar für Einwanderung und Multikulti positioniert. Täterbeschreibungen werden in der Regel zensiert, sodass die ausländische Herkunft verschleiert wird. Ausländische Gruppenvergewaltiger wurden als Opfer hingestellt. Beim Thema Gruppenvergewaltigungen interessierte sich SVT nur für solche mit Afghanen als Opfern. Ob SVT nun generell von dieser alten Linie abweicht, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Veröffentlichung der Studie stieß auf heftige linke Kritik

Wie zu erwarten war, kritisierten linke Einwanderungsbefürworter, darunter auch Politiker, die Erstellung der Studie durch SVT. Ihre Einwände sind immer die gleichen: Die Herkunft habe angeblich nichts mit der Tat zu tun. Stattdessen sei alles Mögliche an der Überrepräsentation der Migranten schuld, zum Beispiel die ökonomischen Verhältnisse oder die „Männlichkeitsnormen“. Oft wird auch eingewandt, die Statistik sei verzerrt, da Ausländer angeblich häufiger angezeigt würden. Belege dafür werden jedoch nie erbracht.

Spricht man trotz dieser Einwände die Herkunft von Sexualverbrechern an, schürt dies angeblich „Vorurteile“ oder hilft den „Rassisten“ und ist daher zu bekämpfen (sprich: zu verschweigen). Wie verbissen Linke den Kampf gegen das Aussprechen der Wahrheit führen, weiß Joakim Lamotte. Er kämpft als Journalist gegen sexuelle Gewalt und wagt es dabei, die Herkunft der Täter zu erwähnen. Daher wird er ständig als Rassist beschimpft und erhält sogar Morddrohungen. Der Auftritt Lamottes in der SVT-Reportage war daher auch Gegenstand heftiger Kritik von linker Seite, da Lamotte angeblich ein „einseitiges Bild“ zeichnen würde.

Kriminologe sprach sich gegen Ausstrahlung aus

Selbst ein Kriminologe, der in der Reportage von SVT zu Wort kommt, sagte kurz vor der Ausstrahlung, dass die Reportage besser nicht gesendet werden sollte. Es handelt sich um Jerzy Sarnecki, jenen Kriminologen, der die Ursachen der Überrepräsentation der Migranten als Täter lieber in den „Klassenverhältnissen“ als in der Herkunft sieht. Sarnecki meinte, die meisten Vergewaltigungen würden nicht angezeigt, daher sei die Studie nicht repräsentativ und sollte daher nicht veröffentlicht werden. In der Reportage selbst sagt er jedoch nichts dergleichen und räumt sogar ein, dass die Ethnizität – neben den Klassenverhältnissen – möglicherweise doch eine Rolle spiele.

SVT sah sich zu Rechtfertigung genötigt

SVT selbst hat einen eigenen Artikel veröffentlicht, in dem sich der Sender für die Studie rechtfertigt. Laut SVT komme von verschiedenen Seiten die Forderung, in den Kriminalstatistiken die ethnische Herkunft der Täter wieder zu erfassen sowie generell die Forderung nach mehr Forschung über die Ethnizität der Vergewaltiger. Weil es so wenig Forschung zu dem Thema gebe, seien viele Gerüchte im Umlauf. Daher habe SVT eine Faktenbasis für die laufenden Debatten bereitstellen wollen.

Moderate und Schwedendemokraten wollen Herkunft in die Statistik

Aus Anlass der Reportage wiederholten Vertreter der Moderaten Sammlungspartei und der Schwedendemokraten ihre Forderung, die Herkunft in der Kriminalstatistik zu erfassen, so wie es auch früher der Fall war. Die Sozialdemokraten blieben bei ihrer indifferenten Haltung: Die zuständige Behörde BRÅ, die die Statistiken erstellt, soll selbst entscheiden, ob die Herkunft in die Statistik aufgenommen wird.

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