Amnesty International: „Zwischen dem Teufel und dem tiefen blauen Meer“

Sogenannte "Flüchtlinge": Amnesty International will unbedingt mehr davon in Europa. Foto: Albtalkourtaki / Wikimedia (CC0)
Sogenannte "Flüchtlinge": Amnesty International will unbedingt mehr davon in Europa.
Foto: Albtalkourtaki / Wikimedia (CC0)
9. August 2018 - 7:56

Mehr zum Thema

Unter dem oben erwähnten Titel veröffentlichte Amnesty International eben ein neues, knapp 30-seitiges Pamphlet. Der Untertitel lautet (sinngemäß übersetzt): „Europas Versagen bei Flüchtlingen und Migranten im Mittelmeer“.

Alte Forderungen im neuen Gewand

Man findet allerdings nicht viel Neues in diesen Zeilen, die uns allen bekannte Situation wird lediglich im politisch korrekten Gewande dargestellt.

Interessant wird es dann ab Seite 24, wenn man zu den „Empfehlungen“ (Orwell-Sprech für „Forderungen“) kommt. Die Liste von Forderungen, teilweise sogar mit Unterpunkten, könnte man ohne jede Schnörkel ins Deutsche übersetzt auf einen Satz herunterbrechen: Amnesty will unbedingt mehr Einwanderung nach Europa. Die Menschenrechte werden dabei quasi als Waffe benutzt, um dies zu erpressen.

Vorwürfe gegen „Abschottungspolitik“

Matteo de Bellis, Anmestys „Experte für Asyl und Migration“ (was immer diese Bezeichnung auch bedeuten soll), kritisiert die europäischen Regierungen scharf, denen es „wichtiger ist, Menschen vor Europas Grenzen abzuhalten als Leben zu retten“.

Nur vergisst der Herr Experte, dass es eben auch Menschen gibt, die der Meinung sind, dass Regierungen wie die italienische eben genau das tun, wenn sie die Grenzen dicht machen: Leben retten. Nämlich die Leben der vielen unschuldigen Europäer, die seit Beginn der Flutung Europas gemessert, kopfgetreten, angezündet, totgefahren oder sonstwie massakriert werden.

Menschenrechte nur für Migranten?

Die Frage drängt sich einem auf, ob denn die Menschenrechte nur noch für Migranten gelten sollen – was ist etwa mit dem Recht der indigenen Bevölkerung Europas auf eine eigene Heimat? Wieso gilt die Fürsorge von Amnesty und anderen vergleichbaren Organisationen nicht in gleichem Ausmaß den geschundenen Europäern, die keinen leistbaren Wohnraum mehr finden und sich an der "Tafel" gegen Massen von kräftigen, jungen Männern durchsetzen müssen?

Auch hier kann man wieder einmal feststellen: Visegrad macht‘s schon lange vor, wie man sein Land als „Safe Space“ erhält. Dänemark, Österreich, Italien haben bereits nachgezogen. Ob Amnesty International mit diesem etwas verwirrt daherkommenden Pamphlet gegen diesen Trend anzuschreiben vermag, darf gottlob stark bezweifelt werden.

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.