Sahra Wagenknecht entwickelt eine nicht-internationalistische Linke

Unter dem Motto „Grenzen als Schutz für die da unten“ spaltet sich Sahra Wagenknecht immer mehr von der Linken mit ihrer "Refugees-Welcome"-Einstellung ab. Foto: Superbass / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Unter dem Motto „Grenzen als Schutz für die da unten“ spaltet sich Sahra Wagenknecht immer mehr von der Linken mit ihrer "Refugees-Welcome"-Einstellung ab.
Foto: Superbass / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
12. Juli 2018 - 6:12

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Nachdem Sahra Wagenknecht beim Bundesparteitag der Linken am 9. Juni unterlegen war, kündigte sie eine „Sammelbewegung“ an, in der sie einwanderungskritische Linke sammeln möchte. „Es ist dringend an der Zeit, dass der Unmut wieder eine progressive Stimme und letztlich auch die Macht bekommt, die Politik in unserem Land zu verändern“, schrieb die 48-Jährige in einem Gastbeitrag für Welt Online.

Unter dem Motto „Grenzen als Schutz für die da unten“ startet Wagenknecht nun die Entwicklung einer nicht internationalistisch denkenden Linken und bricht damit mit der Partei „Die Linke“. Diese hatte sich am Bundesparteitag mit großer Mehrheit für offene Grenzen für Flüchtlinge ausgesprochen.

78 Prozent der Linken-Wähler für „Liste Sahra Wagenknecht“

Nach einer Umfrage des Instituts Insa können sich 25 Prozent der wahlberechtigten Deutschen vorstellen, ihr Kreuz bei einer „Liste Sahra Wagenknecht“ zu machen. Bei Wählern der Linken sind es 78 Prozent. Und das hat vor allem mit ihrer einwanderungskritischen Haltung zu tun. Schließlich haben diese Wähler, die oft selbst auf Sozialleistungen angewiesen sind, verständlicherweise keinerlei Interesse an weiteren Kostgängern und Konkurrenten von außen um ihre oft ohnedies schlecht bezahlten Arbeitsplätze.

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