Zusätzlich zu den 1,5 Millionen „Flüchtlingen“: Seit 2015 schon 322.000 Visa für Familiennachzug

In den letzten drei Jahren kamen allein durch "Familienzusammenführung" so viele Menschen nach Deutschland, wie in Bonn leben. Foto: Radosław Drożdżewski / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
In den letzten drei Jahren kamen allein durch "Familienzusammenführung" so viele Menschen nach Deutschland, wie in Bonn leben.
Foto: Radosław Drożdżewski / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
11. Juli 2018 - 7:50

Die Bundesrepublik Deutschland erteilte seit Januar 2015 rund 322.000 Visa zur Familienzusammenführung.

Während vor drei Jahren 72.681 Visa zum Familiennachzug vom Auswärtigen Amt erteilt wurden, waren es 2016 schon 103.883 und 2017 bereits 117.992. Im ersten Quartal 2018 wurden 27.551 Visa ausgestellt – hochgerechnet auf das gesamte Jahr würde dies in etwa dem Wert von 2017 entsprechen.

In drei Jahren die Stadt Bonn

Damit ist allein aus dem Titel der Familienzusammenführung in den letzten drei Jahren die gesamte Einwohnerschaft von Bonn eingewandert.

Der größte Anteil der Visa zur Familienzusammenführung ging mit 33,75 Prozent an Syrer und mit 7,55 Prozent an Iraker.

System Merkel: Keine Erhebung zu nachzugsberechtigten Angehörigen

Es wurde nicht bekanntgegeben, wie viele Asylanten einen Antrag auf Familienzusammenführung gestellt hatten, also wie das Verhältnis von Antragsteller zu Nachzüglern ist. Außerdem sei es „nicht bekannt, wie viele nachzugsberechtigte Angehörige jeder Schutzberechtigte hat (diese Zahl wird vom BAMF nicht erfasst) und wie viele von ihnen er tatsächlich nachholen wird“, bekennt die Regierung. Die Aussage zeigt die Dreistigkeit der Regierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Über diese Zahl wird seit Jahren debattiert und die AfD fordert sie zurecht ein. Man hat sie nicht erhoben - und das in einem Land, das jede kleinste Kleinigkeit statistisch erfasst.

Die Befürchtung besteht, dass viele „Anker-Asylanten“ agieren – einer bekommt Asyl und holt zahlreiche weitere nach. Alles gedeckt durch das System Merkel.

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