Venezuela: 2018 soll es Teuerungsrate von 13.000 Prozent geben

In der venezulanischen Hauptstadt Caracas  steht wegen der Hyperinflation die Versorgung vor dem Zusammenbruch.  Foto: Carlos Adampol Galindo / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
In der venezulanischen Hauptstadt Caracas steht wegen der Hyperinflation die Versorgung vor dem Zusammenbruch.
Foto: Carlos Adampol Galindo / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
10. Juli 2018 - 18:00

Der Zusammenbruch der Volkswirtschaft in Venezuela schreitet weiter fort. Der real existierende Sozialismus, der von Staatspräsident Nicolás Maduro propagiert wird, soll nach Prognosen von Wirtschaftsforschern des Internationalen Währungsfonds (IWF) dem südamerikanischen Erdölstaat 2018 eine Teuerungsrate von nicht weniger als 13.000 Prozent bescheren. Allein im ersten Halbjahr 2018 hat die Inflationsrate bisher 4.684,3 Prozent betragen. Täglich steigen die Preise im Durchschnitt um 2,8 Prozent.

Aktuell verfügt der Krisenstaat Venezuela als ein Land mit den größten Erdölreserven der Welt kaum mehr über Devisenreserven, Lebensmittel und Medikamente.

Wirtschaftsleistung Venezuelas soll um 15 Prozent zurückgehen

Für 2018 soll die Wirtschaftsleitung Venezuelas vor dem Hintergrund von Hyperinflation, Misswirtschaft und Korruption um 15 Prozent zurückgehen. Das Projekt der Cyperwährung Petro, die sich auf die Erdölreserven des Landes stützt und als Ersatzwährung dienen soll, kommt auch nicht vom Fleck. Jetzt hofft das Regime um Maduro auf sozialistische Bruderhilfe aus Peking, um die venezulanische Volkwirtschaft vor dem endgültigen Untergang zu bewahren.

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