Albtraum für Merkel: AfD mit 17 Prozent jetzt gleich stark wie die SPD

Alexander Gauland und Alice Weidel von der AfD dürfen sich über ein Rekordhoch in der Wählergunst freuen. Foto: Metropolico.org et MAGISTER / Wikimedia CC BY 3.0
Alexander Gauland und Alice Weidel von der AfD dürfen sich über ein Rekordhoch in der Wählergunst freuen.
Foto: Metropolico.org et MAGISTER / Wikimedia CC BY 3.0
9. Juli 2018 - 11:37

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekommt für ihre fatale Flüchtlingspolitik immer mehr die Rechnung der Bevölkerung präsentiert und erlebt - gemeinsam mit Koaltionspartner SPD - einen regelrechten Sommernachts-Abtraum.

Der Asylstreit in der Regierung hat einer Umfrage zufolge ausschließlich der AfD genützt, die nun auf einen Rekordwert von 17 Prozent klettert und nun gleich stark ist wie die SPD.

Große Koalition hat keine Mehrheit mehr

Insgesamt käme die große Koalition bei den Wählern nur noch auf insgesamt 47 Prozent. Sie hätte damit keine Mehrheit mehr im Bundestag.

Als Grund dafür sehen die Experten den so genannten Asylkompromiss zwischen CDU und CSU, der in der Nacht zum 3. Juli erzielt wurde. Doch der Inhalt der Vereinbarung hat sich innerhalb weniger Tage mehrfach geändert, sodass im Grunde nicht mehr erkennbar ist, wobei es bei dem mit äußerster Härte ausgefochtenen Streit eigentlich gegangen ist.

Die Befragten der repräsentativen Emnid-Studie für die Bild am Sonntag sind mehrheitlich auch der Meinung, dass der Anstand in der Politik verloren gegangen ist. Das finden 71 Prozent der Deutschen.

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