Seuchengefahr durch „Aquarius-Flüchtlinge": Ungebrauchte Kleidung als "Sondermüll" entsorgt

Aufgrund "hoch infektiöser Flüchtlinge" sind einmal getragene Kleidungsstücke angeblich nicht zu reinigen, sondern zu entsorgen. Foto: purplejuice / pixapay / (CC0)
Aufgrund "hoch infektiöser Flüchtlinge" sind einmal getragene Kleidungsstücke angeblich nicht zu reinigen, sondern zu entsorgen.
Foto: purplejuice / pixapay / (CC0)
4. Juli 2018 - 1:06

Vor wenigen Tagen berichtete unter anderen auch Unzensuriert, dass die „Flüchtlinge“ des NGO-Schiffes „Aquarius“ in Spanien Sachspenden, insbesondere ungebrauchte, nagelneue Kleidung, im Müll einfach entsorgten. Nachdem diverse Organisationen und Medien der autochthonen Bevölkerung bekanntlich pausenlos einzutrichtern versuchen, dass die Neuankömmlinge arme, hilfsbedürftige „Schutzsuchende“ sind, passen derartige Vorkommnisse medial nicht ins Bild. Und so dürfen wir uns nicht wundern, dass man versucht, die Berichterstattung darüber als „Falschnachrichten“ darzustellen. So zumindest Correctiv, ein Onlineportal, das vorgibt, Falschmeldungen zu korrigieren.

Unter der Überschrift „Faktencheck: Falschnachrichten über Migranten der Aquarius - Warum dieses Foto aus dem Kontext gerissen ist“, erfährt man, dass es gar nicht die Flüchtlinge gewesen wären, die die Sachspenden entsorgt hätten.

Sachspenden angeblich vom Roten Kreuz selbst entsorgt

Das Rote Kreuz habe das Entsorgen veranlasst, die Maßnahme sei nämlich „Teil eines vorbeugenden Gesundheitsprotokolls“, was immer das auch heißen mag. Es wird das spanische Rote Kreuz zitiert, wonach „die Kleidung vom Roten Kreuz zu jeder Zeit bewacht wurde, um eine Übertragung eventueller Krankheitskeime zu verhindern”. Außerdem wird man beruhigt, weil „die ausgegebene Kleidung gesammelt und bewacht wird, um anschließend durch einen speziellen Service zerstört zu werden, sodass die Kleidung unmöglich irgendwo hingelangen kann“.

Man will den Teufel mit dem Beelzebub austreiben

Nun erhebt sich die Frage, ob hier, um eine Ungeheuerlichkeit zu vertuschen, ein noch größerer Skandal aufgetischt wird. Denn wenn es wahr ist, dass getragene Kleider, die an Migranten ausgegeben wurden, nicht mehr gereinigt werden können, sondern als Sondermüll zu entsorgen sind, so stinkt das im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel, wenn diese zerstreut herumliegen.

Denn, darf man diese kontaminierten Kleidungsstücke einfach so herumliegen lassen? Und wie kann man derart verseuchte „Flüchtlinge“ einfach frei herumlaufen lassen? Wäre da nicht eine Quarantäne angebracht, bis die Leute keimfrei sind? Was passiert mit den nächsten Garnituren Kleidung oder Wäsche? Sind die ebenfalls nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt, wie das spanische Online-Portal casoaislado.com das Rote Kreuz zitiert: „de un solo uso“. Müssen die ebenfalls entsorgt werden, damit sich nicht Bettwanzen, Krätze, Infektionskrankheiten oder gar Seuchen aus den Herkunftsländern der Bereicherer ausbreiten? Hier passt vieles nicht.

Nur Foto ohne Rot-Kreuz-Säcke wird gezeigt

Und die "Fake-News"-Aufdecker vom genannten Portal achteten penibel auf die Auswahl des von ihnen gebrachten Fotos, das „aus dem Kontext gerissen wurde“. Dort ist nur ein unbewachter gewaltiger Müllberg zu sehen, der ja angeblich "hochinfektiös" sein soll.

Warum bringt man nicht eines der anderen Bilder, die im Netz zirkulierten? Zum Beispiel das mit den vielen Rot-Kreuz-Säcken darauf. Wurden die ausgegeben und sogleich zu Entsorgung wieder eingesammelt? Oder das, welches die genannte spanische Internetseite zeigt: Da kann man sogar noch lesen, was in den Säcken drinnen war und von wo sie her kommen (hier: Ministerium für Arbeit, Migration und soziale Sicherheit).

Das alles würde wohl nichts ins Bild des armen Schutzsuchenden passen, das man uns vermitteln will. Beruhigend jetzt jedoch zu wissen, dass diese Leute nicht undankbar, dafür aber hochinfektiös sind. Die Spanier dürfen sich auf die nächste Schiffslandung „Schutzsuchender“ freuen.

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