Schönheit irrelevant: Miss America-Wahl streicht Bikinirunde wegen "me too"

Die Damen bei der Miss America-Wahl (Symbolbild) sollten künftig in selbstgewählter Kleidung und nicht mehr in Bikinis auftreten. Foto: U.S. Air Force photo by Bobby Jones / wikimedia (public domain)
Die Damen bei der Miss America-Wahl (Symbolbild) sollten künftig in selbstgewählter Kleidung und nicht mehr in Bikinis auftreten.
Foto: U.S. Air Force photo by Bobby Jones / wikimedia (public domain)
26. Juni 2018 - 14:00

Ein Schönheitswettbewerb, bei dem es nicht mehr um die Schönheit geht, ist keiner? Wenn es nach kampffeministischen Denkern und linken Meinungsmachern geht, dann sind all jene, die so etwas behaupten, ganz klar frauenfeindlich und würden sexuellem Missbrauch in die Hände spielen. Aus eben jenen Gründen haben die Veranstalter der Miss-America-Wahl die Kategorie in Bikini gestrichen. Das Auftreten in Badekleidung würde die „Me-Too-Debatte“ nämlich zunichte machen, wie der Standard schulterklopfend berichtet.

Weltfriede statt Bikini

Anstatt der traditionellen Runde in bunten Badeanzügen und Bikinis, sollten die kandidierenden Damen nun ihre Garderobe selber wählen dürfen und stattdessen ihre Erfolge und Ziele im Leben präsentieren können. „Wir sind kein Schönheitswettbewerb mehr“, erklärt darum stolz auch die Kuratoriumsvorsitzende Gretchen Carlson den Medien.

Durch die Abschaffung des angeblich sexistischen Auftrittes in Bademoden sei es mutig, sich durch die Misswahl Gehör verschaffen zu wollen, sagt die Organisatorin. Sie sehe den Wandel der Kategorien als enorme „kulturelle Revolution“ für die USA an, erklärte sie dem amerikanischen Sender ABC.

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