Immer öfter kommt es zu gezielten Gewaltattacken auf den Rechtsstaat. Die Beweggründe werden nicht immer der Öffentlichkeit bekannt gegeben (Symbolbild).

Bild: Montecruz Foto / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Gewaltausbruch in Darmstadt: 100 Angreifer attackieren die Polizei mit Flaschen und Steinen

In der Nacht auf den 3. Juni schlossen sich mehrere Menschengruppen – zum Teil vermummt – zusammen und griffen gezielt Polizisten an.

Nach Ende des Schlossgrabenfestes versammelten sich Samstag nachts gegen 1.00 Uhr Randalierer im Herrngarten. Etwa eine Stunde später eskalierte die Situation, und mehr als 100 Angreifer warfen Flaschen und Steine auf die Polizisten. 15 Beamte wurden verletzt, mehr als 80 Personen festgenommen. Nur mit Unterstützung von weiteren Polizisten aus anderen Polizeipräsidien, der Bundespolizei und eines Polizeihubschraubers konnte die Polizei die Situation in den Griff bekommen.

Motiv und Herkunft der Täter unklar

„Motiv und Herkunft der Täter sind noch unklar“, so die Polizei. Bei den Festgenommenen handelte es sich überwiegend um Männer. Ob ein politischer oder ethnischer Hintergrund der Attacke vorlag, war zunächst unklar.

Immer mehr Gewalt gegen Polizisten

Laut polizeilicher Kriminalstatistik stieg die Anzahl an Gewalttaten gegen die Polizei allein in Hessen im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent.

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) verurteilte die Angriffe auf die Polizisten und forderte eine Verschärfung des Strafrechts. Beuth kündigte an, sich bei der am 6. Juni beginnenden Innenministerkonferenz für eine Verschärfung des Strafrechts im Falle von derlei „gezielten Angriffen gegen unseren Rechtsstaat“ einsetzen zu wollen.

Einheimische eher nicht unter Verdacht

Aufgrund bisheriger Erfahrungen kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass es nicht Einheimische sind, die plötzlich Polizisten angreifen, sondern Migranten. Wir warten gespannt auf das Ergebnis der Ermittlungen.

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