Selbstverschuldetes Risiko Aids: Öffentlichkeit sollte sich gefälligst solidarisieren

Durch Veranstaltungen wie den Life-Ball wird versucht, der Öffentlichkeit das Thema Aids als Normalität zu verkaufen. Foto: Manfred Werner (Tsui) / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Durch Veranstaltungen wie den Life-Ball wird versucht, der Öffentlichkeit das Thema Aids als Normalität zu verkaufen.
Foto: Manfred Werner (Tsui) / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
17. April 2018 - 12:00

Mehr zum Thema

In altbekannter Gutmenschenmanier veröffentlicht der Standard derzeit nahezu stündlich einen Artikel zum Thema HIV. Auslöser war das Bekenntnis von Thomas Neuwirth alias Conchita Wurst, an der unheilbaren Krankheit zu leiden. Seither wird uns von der vermeintlich menschenfreundlichen Redaktion erklärt, wie harmlos das Thema doch heutzutage sei, dass immer noch viel zu wenig Mitgefühl mit den Betroffenen vorherrsche und -  im O-Ton - es eigentlich gar nicht schlimm sei, wenn jemand Träger von Aids ist.

Ein Kommentar von Unzensurix

Vergessen wird von dem Blatt aber vermutlich ganz bewusst, was es für die Öffentlichkeit bedeutet, wenn sich jemand mit dem Virus infiziert hat. Hinter der eingeschleppten Krankheit, mit der sich in Österreich täglich mindestens eine Person ansteckt, steckt nämlich weiter mehr als schillernde Bälle, homosexuelle Opferrollen und die Forderung nach einer weitgehenden Toleranz der Bevölkerung. Zwar solidarisiert sich – was auch immer das in diesem Zusammenhang heißen mag – ausgerechnet die Aidshilfe Österreich mit Conchita Wurst (haben dort alle Mitarbeiter auch Aids und wurden vom Expartner erpresst?), liefert gleichzeitig aber Zahlen, die jeden denkenden Bürger abschrecken müssen.

Enorme Kosten für Allgemeinheit

Für den Steuerzahler und damit für die breite Allgemeinheit bedeutet die zum allergrößten Teil selbst verschuldete Krankheit nämlich vor allem einen enormen Berg an Kosten. Bis zu 21.000 Euro jährlich betragen die Therapiekosten für einen Patienten – Untersuchungen und etwaige Krankenhausaufenthalte noch nicht eingeschlossen. In Österreich gibt es derzeit etwa 10.000 Betroffene. Mit einer Lebenserwartung von mittlerweile bis zu 60 oder 70 Jahren. 210 Millionen Euro werden also grob gerechnet jährlich für Aidskranke von den heimischen Krankenkassen breitwillig übernommen.

Alle notwendigen und zweckmäßigen Diagnose- und Therapiemaßnahmen werden von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Grundsätzlich rechnet Ihre Ärztin/Ihr Arzt bzw. das Ambulatorium direkt mit Ihrem Krankenversicherungsträger ab

Obwohl eine Ansteckung in den meisten aller Fälle selber verschuldet ist und durch ungeschützten Geschlechtsverkehr oder Drogenmissbrauch zu Stande kommt, werden die Kosten auf die Allgemeinheit übertragen. Der größte Teil der Ansteckungen passiert hierzulande durch homosexuellen Kontakt, ein weit geringerer Teil durch kontaminierte Nadeln. Betroffen sind durch das Vorherrschen bestimmter sexueller Praktiken vor allem immer noch mehr Männer (79%) als Frauen. Und obwohl jährlich mit überdimensionalen roten Schleifen auf öffentlichen Gebäuden auf die Immunerkrankung hingewiesen wird, ist die Zahl der Neuinfektionen seit zwei bis drei Jahren wieder im Steigen begriffen. Ein Zusammenhang mit der unkontrollierten Zuwanderung wird von keinem der Mainstreammedien hergestellt.

Aidspartys neuester Renner

Dass selbst Kinder in Volksschulen und bei jeder Gelegenheit in der Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden, grenzt an einer Absurdität, wie sie nur die westliche Dekadenz bieten kann. Anstatt nämlich vorwiegend über die Art der Ansteckung zu informieren, wird dem Nachwuchs gezielt gelehrt, jegliche Hemmschwelle abzubauen und einen möglichst normalen, also bis hin zu unvorsichtigen Kontakt, mit Betroffenen walten zu lassen und sich „solidarisch“ zu zeigen. Die Folge sind dann sogenannte „Aidspartys“ bei jungen Erwachsenen, bei denen einer Träger besagter Krankheit ist aber den restlichen Teilnehmern der Gruppensexveranstaltung nicht verraten wird, wer das ist. Der besondere Kick, quasi russisches Roulette, für die Kinder der 68er-Bewegung, wie die Jungautorin Verena Rosenkranz ebenfalls treffend in ihrem Buch „Aber – Eine Generation rechnet mit ihren Eltern ab“, ausführt.

Irgendwie so, als ob man Führerscheinanwerbern erklärt, dass betrunken fahren einfach mehr Spaß macht und ein Unfall ohnehin von der Kasse übernommen wird. Aids wird dabei von Medien und Meinungsbildnern als die neue Laktoseintoleranz verkauft.

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.