Traditionelles Hamburger Alstervergnügen findet heuer wegen Terror-Gefahr nicht statt | Unzensuriert.de

Traditionelles Hamburger Alstervergnügen findet heuer wegen Terror-Gefahr nicht statt

Der Jungfernstieg in Hamburg wird zur Gefahrenzone: Allein die Sicherheitsmaßnahmen hätten bis zu 300.000 Euro gekostet. Foto: Wolfgang Meinhart, Hamburg / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0)
Der Jungfernstieg in Hamburg wird zur Gefahrenzone: Allein die Sicherheitsmaßnahmen hätten bis zu 300.000 Euro gekostet.
Foto: Wolfgang Meinhart, Hamburg / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0,2.5,2.0,1.0)
10. April 2018 - 16:30

Hamburg steht wie kaum eine andere deutsche Stadt für eine Metropole, welche so „bunt und tolerant“ ist, dass man sie immer weniger wiedererkennt. Nach dem Hafengeburtstag ist das größte jährlich stattfindende Fest das Alstervergnügen – ein traditionsreicher Spaß für jung und alt mit reichlich Essen, Trinken und Fahrgeschäften. Dieses Jahr kann die Veranstaltung jedoch nicht stattfinden. Denn niemand lässt sich finden, der die hohen Kosten für Anti-Terror Maßnahmen übernimmt.

​Bundeskanzlerin meint, Angst sei ein schlechter Ratgeber

In den letzten Jahren, insbesondere seit der Masseneinwanderung im Rahmen der „Flüchtlingskrise“ in unsere Heimat, ist der radikale Islam und damit der Terror endgültig in Europa angekommen. Immer neue „Einzelfälle“ oder Anschläge durchziehen die Pressemeldungen. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich stets kämpferisch zeigen. So reagierte sie, wie die Presse berichtet, auf den Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt 2016 auf eine Pressebefragung: „[...] Sind wir stark genug? Wir müssen eine Balance zwischen Freiheit und Sicherheit finden. Angst ist ein schlechter Ratgeber für das politische Handeln.“

Die beruhigende Worte, die den Eindruck erwecken sollen, dass solch grausame Taten keinen großen einschränkenden Einfluss auf unseren Alltag nehmen werden, wurden seitdem unzählige Male widerlegt. Einen neuen Beweis liefert die Absage des Alstervergnügens.

​Vom Touristenmagnet zur Gefahrenzone

Der Jungfernstieg in Hamburg ist ein geschichtsträchtiger wie wunderschöner Ort. Die einstige Nordgrenze des mittelalterlichen Hamburgs diente früher als ein mit Wasser befestigter Außenwall. Er lieferte mit der Außenalster, einem künstlich angestauten See, neben der Elbe eine Schiffsanbindung zu einem weiteren wichtigen Handelsfluss.

An dessen Ufer befindet sich der heutige Jungfernstieg. Dieser zauberhafte Ort am Wasser dient schon seit Langem nicht mehr der Stadtbefestigung oder dem wirtschaftlichem Handel. Er ist in den letzten Jahrhunderten zu einer der schönsten Attraktionen Hamburgs geworden, der viele Künstler inspirierte. So wurde hier 1841 zum ersten Mal das Deutschlandlied gesungen. Diese „Perle Hamburgs“ hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem Ort der Angst und des Verbrechens verwandelt.

​Stadt kapituliert vor Kosten

Abends sieht man kaum noch Touristen oder Anwohner, die am Alsterstrand „herum flanieren“. Hingegen viel Polizei, die mit wachsamen Augen versucht, auf alles vorbereitet zu sein. Der Jungfernstieg ist zu einem zentralen abendlichen Treffpunkt sogenannter „Flüchtlinge“ geworden. Immer wieder gibt es Meldungen von erschreckenden Straftaten, die hier stattfinden. Dass diese neue Gefahrenzone als Austragungsort für ein so großes Fest problematisch sein kann, ist kein Geheimnis. Bereits letztes Jahr war das „Alstervergnügen“ deutlich kleiner als die Jahre zuvor.

"Bunte Toleranz" kostet den Hamburgern ihre Freiheit

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, scheiterten dieses Jahr die Gespräche mit der Stadt bezüglich der Kosten. Mit den neuen Sicherheitsmaßnahmen müsse man für ein solches Fest 200.000 bis 300.000 Euro einplanen. Die Stadt rechnete wohl nicht damit, dass die Veranstalter hierfür keine Privatsponsoren finden würden. Nachdem das Fest für heuer endgültig abgesagt wurde und die Gründe bekannt wurden, lenkte sie ein und verspricht für nächstes Jahr angeblich, für die Kosten auf zukommen. Zumindest für dieses Jahr haben die vielen Hamburger und Touristen jedoch die bittere Gewissheit: Dank der „bunten und toleranten“ Mentalität lassen sich die Deutschen Stück für Stück ihre persönliche Freiheit beschneiden.

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