Schäuble: Aus „schon länger hier Lebenden“ wird jetzt „Rest der Bevölkerung“

Im Zuge der Antisemitsmus-Debatte holt der Präsident des Deutschen Bundestages Wolfgang Schäuble weit aus.  Foto: Olaf Kosinsky / wikimedia CC BY-SA 3.0 de
Im Zuge der Antisemitsmus-Debatte holt der Präsident des Deutschen Bundestages Wolfgang Schäuble weit aus.
Foto: Olaf Kosinsky / wikimedia CC BY-SA 3.0 de
1. April 2018 - 18:30

Nun hat sich auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in die Debatte rund um den Islam und dem damit verbundenen Antisemitismus eingeschaltet. Und es ist gleichermaßen aufschlussreich, wie auch erschreckend, was da nicht nur offen ausgesprochen wird, sondern auch in versteckten Botschaften mitvermittelt werden soll. So werden wir, nach jahrelangen Warnungen vor der Islamisierung durch besorgte und verantwortungsvolle Bürger, jetzt erstmals vor vollendete Tatsachen gestellt. Schäuble wörtlich:

Wir können nicht den Gang der Geschichte aufhalten. Alle müssen sich damit auseinandersetzen, dass der Islam ein Teil unseres Landes geworden ist. Und die Muslime müssten sich klarmachen, dass sie in einem Land leben, das nicht von muslimischen Traditionen geprägt ist. Und der Rest der Bevölkerung muss akzeptieren, dass es in Deutschland einen wachsenden Anteil von Muslimen gibt.

Dieses Statement hat es wahrhaft in sich, denn
man musste keineswegs ein Wahrsager oder Mathematikprofessor gewesn sein, um zu prophezeien, was jetzt eintritt und uns als alternativloser „Gang der Geschichte“ verkauft wird. Das Beherrschen der Grundrechnungsarten Multiplizieren und Addieren reichte da vollkommen aus, diese Agenda zu durchschauen.

Nur keine Gegenwehr erwünscht

Und „akzeptieren muss“ man grundsätzlich Fehlentwicklungen nicht. Wenn sich „alle damit auseinandersetzen müssen, dass der Islam ein Teil unseres Landes geworden ist“ so höchstens insofern, wie man diese Entwicklung, wenn schon nicht umkehren, dann zumindest stoppen kann. Derzeit ist das Gegenteil davon der Fall und die Eliten arbeiten intensiv daran, der Islamisierung durch Familiennachzug und weiteren Erleichterungen einzuwandern, einen weiteren Turboschub zu verleihen.

Und die Muslime müssen sich gar nicht „klarmachen, dass sie in einem Land leben, das nicht von muslimischen Traditionen geprägt ist“. Die arbeiten vielmehr mit tatkräftiger Unterstützung diverser Gutmenschenorganisationen, der Politik, aber auch der Kirchen daran, dass diese „Traditionen“ auch bei uns immer mehr um sich greifen werden und die unsrigen zunehmend verdrängen. Stichwort: „Wintermärkte und christliche Feiern in Schulen usw."

Die Einheimischen als „Rest der Bevölkerung“ zu bezeichnenden, fällt wohl unter die Kategorie „Freudscher Versprecher“, weil bei dieser auch „Lapsus linguae“ genannten, sprachlichen Fehlleistung, der eigentliche Gedanke oder eine Intention des Sprechers unwillkürlich zutage tritt. Dasselbe gilt auch hier:

Freudscher Versprecher bei „weniger Antisemitismus dulden“

Im Zuge der Analysen und Kommentare der Frohbotschaften des Bundestagspräsidenten zieht sich wie ein Faden auch folgender Satz durch sämtliche Medien:
„Deutschland könne Antisemitismus weniger als jedes andere Land dulden“.
Das klingt im ersten Moment gut, doch bei näherer Betrachtung wundert man sich, da  „weniger dulden“ zumindest „dulden“ inkludiert, wenn auch „weniger“. Und da sind wir schon am Punkt. Wer antisemitische Moslems nicht nur duldet, sondern, wie auch Lagerfeld bekrittelt, zu hunderttausende ins Land lässt, duldet zwangsläufig auch den Antisemitismus! Wenn auch weniger, wie z.B. in Frankreich, wo es noch „bunter“ zugeht als bei uns.

Selbst Schäuble erblickt radikale Muslime in Europa

Das Resümee: Islamisierung und Antisemitismus passen genau so wenig zusammen wie Frauenrechte, Emanzipation und Scharia, welche mittlerweile bei uns ebenfalls schon Einzug hält. Und wenn Schäuble meint, es gebe „in der Tat die wachsende Sorge, dass radikale Muslime in Europa einen auch vom Antizionismus gespeisten, irrationalen Hass auf Juden verbreiten“, und man müsse „mit aller Entschiedenheit dagegen vorgehen", so hält ihn keiner davon ab, endlich damit anzufangen.
Der überwiegende Teil der „schon länger hier Lebenden“ oder „der Rest der Bevölkerung“ wird  ihn deshalb sicher nicht als islamophob oder fremdenfeindlich beschimpfen.

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