#Einzelfall: Vier Syrer nach Brandanschlag von letzter Woche auf Ulmer Moschee in Haft | Unzensuriert.de

#Einzelfall: Vier Syrer nach Brandanschlag von letzter Woche auf Ulmer Moschee in Haft

Der Brandanschlag auf eine Moschee in Ulm entpuppte sich als Terrorakt von vier Syrern (Symbolfoto)  Foto: David McEachan  / pexels.com  (CC0)
Der Brandanschlag auf eine Moschee in Ulm entpuppte sich als Terrorakt von vier Syrern (Symbolfoto)
Foto: David McEachan / pexels.com (CC0)
31. März 2018 - 18:09

Wie Polizei und verschiedene Medien berichteten kam es in der Nacht auf Montag, den 19. März, zu einem Brandanschlag in der Ulmer Schillerstraße auf die dortige Moschee. Angesichts dessen, dass sich zur Tatzeit acht Menschen im Gebäude befanden, ermitteln die Behörden wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung.

Ermittlungen führten zur raschen Ergreifung der Täter

Die intensiven Ermittlungen der Polizei ergaben jetzt einen dringenden Verdacht gegen vier Syrer (18, 24 und 27) aus Ulm, dem Alb-Donau-Kreis und den Landkreisen Neu-Ulm und Ravensburg. Drei davon sollen sich zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts aufgehalten, der vierte soll Tatmittel beschafft haben. Sie wurden am Mittwoch vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstag dem zuständigen Richter vorgeführt, der die Haftbefehle erließ. Einer der Beschuldigten hat die Tat inzwischen gestanden. Die Männer befinden sich jetzt in Justizvollzugsanstalten.

Zuvor „große Betroffenheit“ samt falschen Schuldzuweisungen

Dass dieser Anschlag natürlich sofort instrumentalisiert wurde, die AfD zu deskreditieren versteht sich beinahe schon von selbst. Und wie man sowas macht, demonstriert die Augsburger Allgemeine“ in ihrer Ausgabe am Tag des Anschlages. So liest man dort:


Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, warnte, wie berichtet, vor einem Jahr, dass die Konflikte in der Türkei auch Auswirkungen auf die Sicherheitslage in Deutschland hätten. Maaßen sprach konkret die Gefahr von „Stellvertreter-Auseinandersetzungen“ zwischen Anhängern der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK und nationalistischen Türken hierzulande an.

Klickt man den Link (oben im Zitat) dann an, um die Warnungen des Präsidenten des Verfassungsschutzes genauer zu betrachten, so erscheint ein Beitrag in der „Augsburger Allgemeinen“ wo vor der AfD gewarnt wird, immerhin drittstärkste Partei im Bundestag und genau die Kraft, welche vor solchen Entwicklungen ständig warnt. Die Überschrift des Artikels „Länder-Verfassungsschützer wollen Material zu AfD sammeln" Impertinenter und unverschämter geht es wohl nicht mehr. Und weiter liest man dort:

„Natürlich gibt es innerhalb der türkischen Gemeinschaft eine gewisse Spaltung“, sagt auch Masallah Dumlu, der für die Grünen im Kreistag sitzt: Dumlu kann sich allerdings kaum vorstellen, dass dies der Grund für den Anschlag sei. Denn etwa die Hälfte des IGMG in Ulm sei kurdischstämmig. Dumlu hält deswegen auch ein rechtsradikales Motiv für möglich. Er selber sei entsetzt über die jüngsten Äußerungen von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Wer behaupte, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, sei letztlich ein Hetzer, der sich für Gewalt gegen Muslime mitverantwortlich mache.

Was lernen wir daraus: Seehofer oder die AfD sind da irgendwie mit verantwortlich, keineswegs jedoch diejenigen, die es Asylbetrügern ermöglichen, hier „schutzsuchend“ ihre nationalen oder religiösen Konflikte  auszutragen, vor denen sie vorgaben geflohen zu sein.

 

 

 

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