Immer irrer! 09/11 Verteidigerin und Moslem-Anwältin darf an Bundeswehruni vortragen

Der islamische Terror – nicht für jeden eine Rote Linie. Bundeswehruni unter massiver Kritik wegen Diskussionsveranstaltung mit Verharmloserin von islamischem Terror. Foto: Menendj / Wikimedia (CC BY-SA 2.5)
Der islamische Terror – nicht für jeden eine Rote Linie. Bundeswehruni unter massiver Kritik wegen Diskussionsveranstaltung mit Verharmloserin von islamischem Terror.
Foto: Menendj / Wikimedia (CC BY-SA 2.5)
27. März 2018 - 18:30

Im Rahmen einer geplanten Veranstaltung zum Thema „NSU“ lässt die Gästeliste der Vortragenden tief in die Ideologie der Indoktrination der Bundeswehr blicken. So darf auch Gül Pinar, welche angeklagte Moslems im 09/11 Prozess verteidigte, als Rednerin auftreten.

Bundeswehruni weiter in der Kritik

Die negativen Schlagzeilen um die Bundeswehr, insbesondere um die Helmut-Schmidt-Universität, nehmen in den letzten Tagen nicht ab. Wie Unzensuriert bereits berichtete, müssen viele Soldaten auf Befehl am 28. März an einer Vortragsveranstaltung teilnehmen, auf welcher linken Aktivisten eine Bühne in Form eines Theaterstückes gegeben wird. Im Rahmen der Veranstaltung wird es Vorträge und Diskussionen geben.

Eine Rednerin ist Gül Pinar. Sie ist Vertreterin mehrerer Kläger im "NSU-Prozess". Dies ist jedoch nicht der erste prominente Fall der in Istanbul geborenen Muslimin. Sie vertrat auch den Angeklagten Abdelghani Mzoudi in den Prozessen um die Terroranschläge am 11. September 2001.

Faschisten schlimmer als muslimische Terroristen​

Dass ein Rechtsanwalt oftmals unangenehme Fälle vertreten muss, ist eine Normalität, welche dieser Beruf mit sich bringt. Ob Mörder, Vergewaltiger oder Terroristen – ein professioneller Anwalt muss kühl im Rahmen des Gesetzes für seinen Mandaten Partei ergreifen. Somit wäre auch die Verteidigung vermeintlich Beteiligter am verheerenden Terroranschlag des 11. Septembers 2001, welcher Rechtfertigungsgrund für viele Kriege des 21. Jahrhunderts ist, ein normaler, rein beruflicher Akt.

Ein unscheinbares, fast in Vergessenheit geratenes Interview aus der Zeitschrift Brigitte aus dem Jahre 2003, welcher den Titel „Anwältin des Bösen“ trägt, lässt jedoch aus heutiger Sicht tief in die Ideologie von Gül Pinar blicken. Dort spricht sie davon, dass sie Faschisten „aus persönlichen Gründen“ niemals verteidigen würde. Für verdächtige Mitwirkende eines islamistischen Terroranschlages mit über 3.000 Todesopfer gilt dies für sie nicht.

Eine Verfechterin des Islams​

„Ich übernehme keine Mandate von Sexualstraftätern und keine von Faschisten. Jetzt kann man fragen, wieso ich in diesen Fällen Grenzen ziehe. Es sind einfach meine persönlichen“. Wenn sie hier explizit beschreibt, dass sie diese Grenzen aus persönlichem Empfinden setzt, sagt sie damit gleichzeitig auch, dass sie besagte Anschuldigungen dem Angeklagten gegenüber als weniger schwerwiegend empfindet. Selbst auf die Frage, was sei, wenn es sich bei den zu Verteidigenden um überlebende Täter des direkten Anschlages handeln würde, schließt sie nicht kategorisch aus, dass sie die Verteidigung übernehmen würde.

Auch in einem alten Interview in der TAZ scheute sie nicht davor zurück, ihre Sympathien für den Islam zu bekunden. So wird berichtet, dass wenn ihr der Kragen platzt, sie sich auch mal nicht mehr beherrschen könnte und Aussagen tätigt wie „Islamische Frauen haben derweil Freiräume, von denen manch deutsche Hausfrau nur träumen kann!“ Für den Angeklagten lässt sie ihr persönliches Mitgefühl durchblicken: „Ich will nicht, dass er auf Guantanamo endet“.

​Pinar wirft deutschen Behörden Rassismus vor

Nun ist Gül Pinar in einem neuen Hochwertprozess beteiligt. Sie ist Nebenanklagevertreterin von Opfern im „NSU“ Fall. Dies war das erste Mal, dass sie aus Eigeninitiative einen Fall unbedingt übernehmen wollte. In einem Interview mit der Plattform nsu-tatort-hamburg sprach sie über den Fall folgendermaßen: „Es ist ein Rassismus der Gesellschaft, der von Institutionen auch aufgenommen wird. Die waren nicht ausgebildet genug, waren auch rassistisch und waren zu blind, um Aussagen zu interpretieren.“ In der Welt von Gül Pinar sind also Gesellschaft und Institutionen so stark von „Rassismus“ durchzogen, dass sie sogar in ihrer Arbeit eingeschränkt werden. Und diesen Vorwurf richtet sie gegen die Behörden der seit jeher liberalen und weltoffenen Stadt Hamburg.

Bundeswehruni lernt nicht dazu

Dennoch erachtet es die Bundeswehrhochschule als richtig, eine so umstrittene Persönlichkeit für ihre Veranstaltung zu einer „Diskussionsrunde“ mit dem Offiziersnachwuchs zu laden. Der krönende Abschluss eines linken Abends, an dem junge Menschen, welche ihrem Vaterland notfalls im Krieg zu dienen haben, indoktriniert werden.

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