Einen angebliche „Kunstaktion“ sorgte in einem Zug von Pressburg nach Wien für Angst und Schrecken.

Bild: GT1976 / wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Linke Kunstaktion löste Terrorpanik bei ÖBB-Reisenden aus

Eine Horrorvorstellung für jeden Reisenden mit öffentlichen Verkehrsmitteln erlebten am 21. März etliche ÖBB-Passagiere. Seit der ungebremsten Einwanderung und zahlreichen Terroranschlägen in Mitteleuropa ist die Angst vor einem Attentat auch bei den Österreichern ein steter Begleiter. Mit einer solchen Panik mussten nun die Fahrgäste auf der Strecke Pressburg-Wien leben, als ein mit Sturmhaube maskierter Mann mit einem Schild durch die Zugabteile ging. Darauf war zu lesen „Etwas wird passieren“.

Angebliche Kunstaktion

Was zahlreiche Gäste sofort in Angst und Panik versetzte, stellte sich erst Tage später als Kunstaktion heraus, die vom Management nicht nur genehmigt, sondern sogar gutgeheißen wurde. Darüber aufgeklärt wurde jedoch niemand der Reisenden und der „Künstler“ zog unbeirrt im Zug seine Runden, was für helle Aufregung sorgte.

Auf Nachfrage mehrerer Passagiere, was denn passieren würde und wer er eigentlich sei, gab der Protagonist nach Aussagen von Zeugen offenbar mehrmals an, einer Aktionsgruppe „Human Right gegen Rechts“ anzugehören. Bestätigt oder dementiert wurde dies nicht. Die unheimliche Aktion sorgte für Angst und Schrecken – allerdings nicht vor rechtem Gedankengut, sondern vor einem Terroranschlag durch Einwanderer.

Aktion ging gründlich daneben

Als Rechtfertigung für die nur mäßig lustige Aktion kommentiert das Serviceteam der Bundesbahnen auf Facebook unter die zahlreichen Beschwerden: „Der Zug zwischen Bratislava und Wien wird anlässlich von 25 Jahren bilateraler Verbindungen zwischen den beiden Ländern über Monate mit verschiedenen Ausstellungen, Kunst-Performances etc. bespielt.“  

Eine dieser Aktionen war eben auch der Protest gegen rechtes Denken in Form einer Vermummung und Drohung. Angst müsse man nach Angaben der Betreiber jedoch keine haben: „In den Zügen wird mit Foldern und Stickern darauf hingewiesen und wie ihr im Video hören könnt, geben die Künstler selbst auch Auskunft darüber, was hier passiert.“

Keine Medienberichte

Erstaunlicherweise lässt sich bei der fragwürdigen Aktion jedoch nichteinmal auf den zweiten Blick ein Zusammenhang mit bilateralen Verträgen oder Hinweisen auf den Zugfenstern erkennen. Wäre eine ähnliche Aktion von Seiten der Identitäten Bewegung erfolgt, die regelmäßig auf die gefährlichen Zustände seit der Massenimmigration hinweist, so wären die Medien bereits wohl noch am selben Abend voll mit Berichten über angeblich rechtsradikale Angstmacher.

In diesem Fall dürften die ÖBB wohl darauf bedacht gewesen sein, dass die missglückte Aktion keine zu großen Wellen schlägt.

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