Telefon-App macht Denunzieren von Verkehrssündern nach DDR-Manier leichter | Unzensuriert.de

Telefon-App macht Denunzieren von Verkehrssündern nach DDR-Manier leichter

Mittels Telefon-App (Symbolbild) können missliebige Verkehrsteilnehmer nun vernadert werden. Foto: Aalborg Stift / flickr (CC BY 2.0)
Mittels Telefon-App (Symbolbild) können missliebige Verkehrsteilnehmer nun vernadert werden.
Foto: Aalborg Stift / flickr (CC BY 2.0)
13. März 2018 - 16:30

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Ein modernes Spitzelsystem für Parksünder hat nun ein britischer App-Entwickler auf den Markt gebracht. Wer Verkehrsregeln ignoriert oder einfach nur den Ärger anderer Autofahrer oder sogar Fußgänger auf sich zieht, kann künftig mittels Klick am Mobiltelefon verpfiffen werden und saftige Strafen ernten. Ein System, das die Melder sogar mit Geld belohnt.

DDR lässt grüßen

Blockiert etwa jemand den Behindertenparkplatz und ein völlig Unbeteiligter, der diesen Parkplatz ebensowenig braucht, meldet ihn mittels dem Programm „i-Ticket“, dann bekommt er dafür sogar eine Belohnung von 11,50 Euro. Natürlich nur für den Fall, dass der Verkehrssünder auch tatsächlich einen Strafzettel erhält. Das wird sichergestellt, indem die App ein Foto und das Kennzeichen des Beschuldigten aufnimmt.

Zwar gibt es die Spitzel-App einstweilen nur in England, wer sich aber auch in Deutschland vor lauter Meldewut nicht zurückhalten kann, der greift bereits auf die App „Wegeheld“ zurück. Hier kann in DDR-Manier vernadert werden, Geld gibt es dafür allerdings - noch - nicht.

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