Sechs irakische Staatsangehörige versuchten trotz bestehenden Einreiseverbotes, in einem lettischen Bus erneut nach Deutschland einzureisen.

Bild: Markus Winkler, markuswinkler.de, CC-BY Lizenz / wikimedia commons
#Einzelfall: Sechsköpfige Irakische Familie will mit neuen Identitäten wieder einreisen

Wer so naiv ist, zu glauben, dass Migranten in absolut sicheren, osteuropäischen Ländern Schutz suchen würden, wenn man sie dorthin sendet, macht gleich zwei Mal die Rechnung ohne den Wirt. Zum einen ist Ansiedlung von Leuten aus fernen Kulturkreisen mit all den fatalen Folgen, die wir hier täglich erleben müssen, für die ehemaligen Ostblock-Staaten kein Modell, das sich zu Nachahmung empfiehlt. Und auf der anderen Seite würde wohl jeder lieber dort seine Zelte endgültig aufschlagen, wo die Schutzsuche mit einem „All-inclusive-Versorgungspaket“ verbunden wird. Am besten gleich im neu erbauten Eigenheim. Speziell Familien mit mehreren Kindern können anstrengendes Arbeiten dann getrost dem einheimischen Steuerzahler überlassen.
Unser heutiger Einzelfall zeigt, was bereits abgeschobene „Flüchtlinge“ von bestehenden Einreiseverboten halten: nämlich nichts.       

Irakische Familie fuhr trotz Einreiseverbotes im Bus nach Deutschland

Am 9. März gegen 4.30 Uhr stoppten Bundespolizisten einen aus Polen kommenden lettischen Reisebus an der Anschlussstelle Frankfurt (Oder) West. Die Beamten kontrollierten unter anderem ein irakisches Ehepaar mit seinen vier Kindern im Alter von neun bis 16 Jahren. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass die Familie bereits im Vorjahr unter anderem Namen nach Deutschland eingereist war und einen Asylantrag gestellt hatte.

Erste Abschiebung erfolge erst vor zwei Monaten

Nach Ablehnung des Asylantrages war die Familie im Januar 2018 nach Litauen abgeschoben worden. Gleichzeitig wurde den Irakern ein Einreiseverbot für die Bundesrepublik Deutschland ausgesprochen. Da die Familie somit unerlaubt nach Deutschland eingereist war, wurde sie in Gewahrsam genommen und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die sechs Iraker nach Polen zurückgeschoben. Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin

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