600.000 Euro für Einwanderer-Denkmal, das nur Polit-Schickeria will

Inschrift des Obelisken auch in der neuen Landessprache arabisch. Foto: Rabax63 / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Inschrift des Obelisken auch in der neuen Landessprache arabisch.
Foto: Rabax63 / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
26. Februar 2018 - 14:57

Derzeit sammelt das politische Establishment der weltoffenen hessischen Stadt Kassel für den Ankauf eines 16 Meter hohen und 600.000 Euro teuren Einwanderungsobelisken. Die Begeisterung und Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist jedoch überschaubar.

Projekt Bevölkerungsaustausch in Stein gemeißelt

Anlässlich der letztjährigen „documenta 14“ wurde  in Kassel auf dem Königsplatz ein „Kunstwerk“ des Afroamerikaners Olu Oguibe aufgestellt. Es handelt sich um einen 16 Meter hohen Obelisken. Darauf eingemeißelt ist in vier Sprachen, neben Deutsch und Englisch auch in den neuen Landessprachen Türkisch und Arabisch, das Bibelzitat „Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“.

Der Hintergedanke ist offensichtlich: Wer sich dem großen Bevölkerungsaustausch und der Islamisierung des Landes entgegensetzt, kann kein guter Christ sein. Prompt wurde Oguibe für diese Botschaft von der Stadt Kassel mit dem Arnold-Bode-Preis ausgezeichnet. Für Aufstellung und Materialkosten in der Höhe von 90.000 Euro war die ausstellende dokumenta Ges.m.b.H. aufgekommen.

Obelisk nur Asyl-Lobby gut und teuer

Und weil es so gut in das Konzept des laufenden Bevölkerungsaustausches passt, soll das Kunstwerk gleich für alle Ewigkeit an Ort und Stelle verbleiben, so will es zumindest die örtliche Asyllobby. Der Haken daran: Bis Ende April müssten für den Ankauf 600.000 Euro aufgebracht werden, die Herr Oguibe für sein Werk fordert. Berichten zufolge sind bisher allerdings lediglich 50.000 Euro durch eine Stiftung und weitere 40.000 Euro von verschiedenen Einzelspendern zusammengekommen.

Abseits der Asyl- und Einwandererlobby scheint die Begeisterung für den Einwanderungs-Obelisken also nicht besonders groß zu sein. Gegenüber der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen beteuerte die Kasseler Kulturdezernentin Susanne Völker (parteifrei) allerdings, dass sie eine geringe Spendenbereitschaft nicht als ein Votum der Bevölkerung gegen den Obelisken verstanden wissen will. Negative Umfrageergebnisse zeichnen jedoch ein gänzlich anders Bild von der Stimmung in der Bevölkerung.

AfD-Mandatar: Steinsäule entstellt den Platz

Obelisken sind freistehende, hohe, sich nach oben verjüngende, monolithische Steinpfeiler mit einer pyramidenförmigen Spitze. Gebräuchlich waren diese Steinpfeiler bereits im alten Ägypten – sie sind also keine künstlerische Eingebung des Herrn Oguibe. Auch die Inschrift hat sich der „Künstler“ nicht etwa selbst ausgedacht, sondern aus dem Matthäus-Evangelium abgeschrieben. Um einen künstlerisch-kreativen Akt kann es sich bei dem Obelisken also nicht gehandelt haben. Übrig bleibt die Aufforderung an die deutsche Bevölkerung, dass sie absolut jeden, der da kommt, im Land gefälligst aufzunehmen hat. Dafür wünscht Herr Oguibe also mit 600.000 Euro entlohnt werden.

Der AfD-Stadtverordnete Thomas Materner empfindet den Einwanderungs-Obelisken als Provokation und bezeichnete die Säule im Kulturausschuss als ideologisierende und entstellende Kunst. Für den Fall, dass die Stadt das Kunstwerk erwerbe, kündigte Materner an, dass die AfD dort bei jedem von Flüchtlingen begangenen Anschlag zu Demonstrationen aufrufen werde.

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