Patriotische Kundgebungen am polnischen Unabhängigkeitstag als „rechtsextreme Aufmärsche“ verteufelt

In Polen marschierten zehntausende Patrioten am Unabhängigkeitstag. In unseren Medien sind es "Rechtsextreme". Foto: Screenshot / Twitter @JackPosobiec
In Polen marschierten zehntausende Patrioten am Unabhängigkeitstag. In unseren Medien sind es "Rechtsextreme".
Foto: Screenshot / Twitter @JackPosobiec
14. November 2017 - 9:00

Dass die ehemaligen Ostblockstaaten Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei (damals Tschechoslowakei) die Agenda der Eliten, das Gesicht Europas völlig zu verändern, nicht mittragen wollen, ist pausenlos Gegenstand heftigster Kritik in den „seriösen“ Medien. Seitens der EU wurden bereits Verfahren gegen diese, im Visegrád-Verbund eingebetteten Staaten eingeleitet. Man droht ihnen unter anderem, die Transferzahlungen zu kürzen. Der Vorwurf lautet nach außen hin, diese Staaten seien nicht solidarisch mit den Aufnahmeländern der „Schutzsuchenden“ und helfen nicht, diese Länder zu „entlasten“.

Gastkommentar von Unzensurix 

Alleine der Vorwurf, dass es unsolidarisch sei, keine kulturfremden „Flüchtlinge“ aufnehmen zu wollen, widerlegt die an uns gerichtete Botschaft der Medien, der rege Flüchtlingsstrom stelle doch in Wirklichkeit ein Bereicherung dar. Dass die Oststaaten auf diese wunderbaren Menschen verzichten wollen, die laut Martin Schulz (Zitat: „was die Flüchtlinge uns bringen, ist wertvoller als Gold"), auch eine finanzielle Bereicherung darstellen, müsste somit doch eigentlich als eine selbstlose Dankbarkeit dieser Länder uns gegenüber verstanden werden. Als Rekompensation für geleistete Aufbauhilfe, könnte man annehmen.

Oststaaten wollen in christlichem Europa leben

Dass dem nicht so ist, hat einen einfachen Grund: Was sich in Westeuropa rund um die verordnete und offensichtlich auch von der Kirche gewünschte Islamisierung abspielt, ist für die genannten Staaten kein Modell, welches sich zur Nachahmung empfiehlt. Dort will man weiter als Europäer in einem christlich geprägten Abendland leben und zeiht das einem Dasein im künftigen Kalifat vor. Und was in einer Demokratie eigentlich selbstverständlich sein sollte, wird in diesen Ländern auch umgesetzt: Die Politiker richten sich nach dem Willen des Volkes und sind nicht Befehlsempfänger von Machteliten, deren oberstes Ziel ist, Nationalstaaten aufzulösen und in einer „Neuen Weltordnung“ aufgehen zu lassen.

Patriotische Großkundgebung als "ultra-rechter Aufmarsch" verteufelt

Die Bevölkerungen in diesen Ländern machen ihrem Unmut über die von der EU angedrohte Ansiedlung kulturfremder Nichteuropäer in unzähligen Demonstrationen kund. Dies wird bei uns jedoch weitgehend verschwiegen. So ist etwa über die Großdemonstration anlässlich des polnischen Unabhängigkeitstages - laut Polizeiangaben mit über 75.000 Teilnehmern - in Warschau vergangenes Wochenende, kaum berichtet worden. Der Protest richtete sich dabei auch gegen die Islamisierung

Wenn berichtet wird, dann nur über angeblich „ultrarechte Nationalisten“ , welche die Vorzüge multikultureller Bereicherung noch nicht zu schätzen wissen. In unseren Medien ist da von einem der „größten Aufmärsche von Rechtsextremisten in Europa“ die Rede, wie Die Zeit vermeldet. Und wie "Fake News" über das Klima in Polen hier verbreitet werden, liest sich dort dann so:

[…] Dazu kommt der Fremdenhass. Obwohl Polen bis heute keine Flüchtlinge aufgenommen hat und das Land ethnisch und religiös so homogen ist wie kaum ein anderes in Europa, existiert große Angst vor dem Islam. Nach den Terroranschlägen in Deutschland und Frankreich im vergangenen Jahr ließ die Stadtregierung Informationen aushängen, was im Fall eines Attentats zu tun sei. Auf diese Art wurde von der Politik Angst geschürt… Die in Polen mächtige katholische Kirche zog mit, genauso wie der öffentliche Rundfunk und die meisten privaten Medien. Islamophobie wurde zum Mainstream.

Ukrainische Flüchtlinge in Polen werden verschwiegen

Dabei hat gerade Polen hunderttausende Ukrainer nach dem Bürgkrieg aufgenommen und beherbergt, was tunlichst verschwiegen wird. Offensichtlich werden Ukrainer auch in Westen nicht als „Belastung“ betrachtet. Woran das wohl liegen mag, wenn doch alle Menschen gleich sind? Wird hier der Gutmensch bei dieser Betrachtung plötzlich zum Rassisten? Und dass man in Polen nach den Terroranschlägen in Europa Informationen aushändigt, was im Falle eines Attentats zu tun sei, wird als "Angstschüren" vor der "Religion des Friedens" hingestellt. Dadurch werde "Islamophobie zum Mainstream". Nachdem eine Phobie ein psychischer Defekt ist, sind demnach Leute, die die Islamisierung ihrer Heimat ablehnen, als geistesgestört einzustufen.

Polen sieht "Krieg der Zivilisationen"

In polnischen Medien konnte man zu den Kundgebungen erfahren, dass die Demonstranten bereits von einem „Krieg zwischen zwei Zivilisationen“ im Westen sprechen. Und genau diese bürgerkriegsartigen Zustände, auf die beispielsweise Frankreich, Großbritannien, Belgien und Deutschland zusteuern, werden zu Recht von den Bewohnern der ehemaligen Ostländer als Folge der Masseneinwanderung von Migranten betrachtet.

Dass bei der Demonstration in Warschau alle Bevölkerungsschichten anwesend waren und nicht nur junge Männer, also auch Frauen und Kinder, wird in den Medien ebenfalls verschwiegen. Auch gegen die Abtreibung wurde auf Bannern skandiert. „Schwangerschaftsabbruch = Mord“ war dort zu lesen.


Hier ein Video, welche den tatsächlichen Hergang der „rechtsextremen“ Kundgebung am Unabhängigkeitstag zeigt:

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