Linksextreme Kräfte formieren sich gegen den AfD-Bundesparteitag – Gewaltexzesse befürchtet

So wie beim vergangenen AfD-Parteitag in Köln wird auch in Hannover erwartet, dass sich die Altparteien mit dem gewaltbereiten Randaliereren solidarisieren, um eine demokratische Versammlung der Opposition zu stören. Foto: Elke Wetzig / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
So wie beim vergangenen AfD-Parteitag in Köln wird auch in Hannover erwartet, dass sich die Altparteien mit dem gewaltbereiten Randaliereren solidarisieren, um eine demokratische Versammlung der Opposition zu stören.
Foto: Elke Wetzig / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
4. November 2017 - 18:32

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Dass es mit dem Demokratieverständnis von Linken nicht gerade zum Besten steht, ist hinlänglich bekannt und historisch belegt. Deshalb sollte es nicht sonderlich verwundern, dass auch Wahlentscheidungen, die nicht passen, von diesen Leuten nicht akzeptiert werden. Und wenn eine Partei, wie die AfD, die man durchaus als einzige wirkliche Oppositionskraft im Bundestag bezeichnen kann, es bis dorthin geschafft hat, geht folgerichtig der linksfaschistische Terror erst so richtig los. Egal ob Parteifunktionäre, Mitglieder, Parteilokale, Fahrzeuge von Parteifreunden, Hotels, in denen Parteimitglieder absteigen wollen, Gastronomiebetriebe usw. - nichts und niemand ist vor dem gewaltbereiten Arm undemokratischer Machteliten sicher.

Bundesparteikongress der AfD soll massiv gestört werden

So ist es eigentlich bereits „normal“, dass diese Kreise sich jetzt schon vor dem Bundesparteitag der AfD in Hannover formieren, um dann in vier Wochen, wenn es soweit ist, wieder voll zuzuschlagen. Wie die Hannoversche Allgemeine berichtet, hat zu den geplanten Aktionen gegen den Bundesparteiltag ein „Bündnis“ aufgerufen, an dem unter anderem die „Interventionistische Linke“, die „Grüne Jugend“ und die IG Metall Jugend“ beteiligt sind. „Wir merken in der Vorbereitung, dass viele das Bedürfnis haben, aktiv zu werden“, sagte Timon Dzienus von der "Grünen Jugend".

Die Stieftruppe der antifaschistischen „Demokraten“ steht schon Gewehr per Fuß

Linke Organisationen haben angekündigt, die Wege zum Veranstaltungsort, dem HCC (Hannover Congress Centrum), am 2. Dezember ab 7 Uhr mit allen Mitteln zu blockieren „Gitter, Zäune oder Polizeiabsperrungen, die uns aufhalten sollen, werden wir überwinden“, heißt es in einem Aufruf, der am Freitag veröffentlicht wurde. Für die Blockaden sollen „Gegenstände wie Transparente, Fahrräder usw.“ benutzt werden, heißt es in dem Aufruf weiter, so haz.de.

Die Polizei kündigte unterdessen an, während des Bundesparteitags der AfD „verstärkte Präsenz“ rund um das HCC zu zeigen. Würden „Rechte“ analog dazu Bundesparteitage der Altparteien in ähnlicher Art und Weise terrorisieren, wäre neben „verstärkter Polizeipräsenz“ zu Recht der Verfassungsschutz aktiv und derartige Aktivitäten würden wohl schon im Vorfeld unterbunden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würden die Initiatoren im Gefängnis landen.

Auch Großdemo gegen demokratisch gewählte Partei geplant

Um der Aktion noch einen demokratischen Anstrich zu verleihen, ist neben den Blockaden eine große Demonstration geplant, die vom Theodor-Heuss-Platz am HCC in die Innenstadt führen soll.

Nebenbei bekommet auch die Stadt Hannover iihr Fett ab: „Es ist das zweite Mal, dass die Verwaltung in Hannover der AfD Räume vermietet, andere Städte sind da kreativer“, sagte Torben Hansen von der Organisation Interventionistische Linke.

Was das alles mit demokratischen Werten noch zu tun hat, sei dahingestellt, und mittlerweile wird immer mehr Menschen klar, vor wem man sich in Zukunft in Acht zu nehmen hat.

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