#Einzelfall: 29-Jähriger überlebte Schlägerei mit Syrern nicht – Gericht ließ Schläger wieder frei | Unzensuriert.de

#Einzelfall: 29-Jähriger überlebte Schlägerei mit Syrern nicht – Gericht ließ Schläger wieder frei

Martin Luther würde sich im Grab umdrehen, müsste er sehen, wie Ausländergewalt in seiner Heimatstadt regiert. Foto: M_H.DE / wikimedia.org (CC-BY-3.0)
Martin Luther würde sich im Grab umdrehen, müsste er sehen, wie Ausländergewalt in seiner Heimatstadt regiert.
Foto: M_H.DE / wikimedia.org (CC-BY-3.0)
3. Oktober 2017 - 22:35

Im Monat September hat nun zum zweiten Mal ein Deutscher die Folgen einer Auseinandersetzung mit Ausländern nicht überlebt. Wie im Falles des von einem türkischen „Jugendlichen“ in Bergisch Gladbach erschlagene 40-Jährigen ist am 29. September ein 30-Jähriger an den Folgen einer Schlägerei mit einem Syrer ums Leben gekommen.

Der zu Tode gekommene Wittenberger war am Freitag Nachmittag mit seiner Begleiterin in seiner Heimatstadt unterwegs. Auf dem Arsenalplatz sei das Paar aus einer Gruppe heraus angepöbelt worden. Danach entwickelte sich eine Schlägerei, das Opfer bekam heftige Schläge ins Gesicht und stürzte auf den Hinterkopf. Der tatverdächtige Schläger sowie weitere Personen seien dann vom Tatort geflohen, konnten jedoch später von Polizeibeamten gestellt werden. In der Nacht zum Samstag mussten die Ärzte den Kampf um sein Leben aufgeben.

Kein Haftbefehl gegen Totschläger, da keine Wiederholungsgefahr

Und auch hier das gleiche Bild wie im Falle des oben erwähnten Opfers aus Bergisch Gladbach. Der Täter wurde sofort wieder auf freien Fuß gesetzt, da kein Haftbefehl gegen den 17-Jährigen erlassen wurde. Die Begründung kann zynischer wohl kaum sein: Es bestehe weder „Fluchtverdacht noch Wiederholungsgefahr“. Flüchten braucht der junge Schutzsuchende sicher nicht, da ihm ohnehin nichts passieren wird, und dass ein Mann mit dermaßen niedriger Gewalt-Hemmschwelle nicht noch einmal zuschlägt, darf als gewagte Hypothese des verantwortlichen Richters gewertet werden.

Medien versuchen teilweise die Identität des Täters zu vertuschen

Auch bei der Form der Berichterstattung  muss man erschreckende Parallelen zum oben erwähnten ähnlich gelagerten Fall feststellen. Denn auch damals versucht man die wahre Herkunft des Totschlägers zu vertuschen. In den Medien wurde anfänglich nur von „einem Kölner“ gesprochen („Kölner (18) gesteht Schlag – und kommt frei“). Beim aktuellen Fall ist es „ein 17-Jähriger der im Landkreis Wittenberg“ wohnt, konnte man Montag noch auf  focus.de lesen. Die Mitteldeutsche Zeitung bringt in ihrer gestrigen Ausgabe jedoch Licht ins Dunkel. In einem Beitrag über einen weiteren Übergriff von syrischen Schutzsuchenden nur wenig später auf einen anderen Passanten erfährt man, dass es sich bei dem Täter ebenfalls um einen Syrer handelt (mehr im nächsten Einzelfall unten).

Handelte Totschläger aus "Notwehr"?

Mittlerweile wird medial unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft verlautbart, dass der Täter möglicherweise aus Notwehr gehandelt habe, da das deutsche Pärchen ausländerfeindlich reagiert hätte und das Opfer zuerst zuschlug. Das Ganze hat bloß einen Schönheitsfehler: Würde bei jeder inländerfeindlichen Attacke ein toter Ausländer aus „Notwehr“ liegenbleiben, würden man mit den sich Notwehrenden mit Sicherheit ganz anders verfahren.

Hier die Einzelfälle vom September 2017:

Und hier weitere Einzelfälle vom 3. Oktober:

Wittenberg (Sachsen-Anhalt): Gefährliche Körperverletzung - 63-Jähriger von Syrern geschlagen
Wie die Polizei erst Montag Nachmittag mitteilte, wurde am Freitag Abend ein 63-Jähriger von zwei Syrern schwer verletzt. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, dass es laut Polizeirevier Wittenberg an dem Abend „wechselseitige verbale und körperliche Auseinandersetzungen“ gegeben habe. Beteiligt daran waren ein 63-Jähriger Wittenberger sowie zwei Syrer  (21, 28). Der Senior erlitt dabei eine Kopfplatzwunde, musste noch am Tatort behandelt werden und kam dann ins Spital. Ob es einen Zusammenhang zu der tödlichen Auseinandersetzung am Freitag Nachmittag gibt, wird von der Polizei geprüft.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

Landau (Bayern): Drei Syrer schlagen, treten und stechen gegenseitig auf sich ein.
Am 30. September kam es gegen 16:20 Uhr in der Hauptstraße in Landau zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen drei Syrern. Die Beteiligten sind 17, 18 und 28 Jahre alt. Bei der Rauferei schlugen und traten sich die drei gegenseitig, von einem Beteiligten wurde auch ein Messer verwendet. Die Schutzsuchenden verletzten sich gegenseitig in Form von Prellungen und dem 28-jährigen wurde neben Prellungen eine Schnittwunde im Kopfbereich zugefügt. Der Verletzte wurde ambulant im Krankenhaus Landau erstversorgt. Für den 18-jährigen Syrer wurde durch die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft beantragt. Er wurde nach richterlicher Bestätigung des Haftbefehls in eine JVA eingeliefert. Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Nord

Bad Neuenahr (Rheinland-Pfalz): Südländer schlägt ohne Vorwarnung Passanten Faust ins Gesicht
Am Sonntag, den 01. Oktober griff in Bad Neuenahr im Zentrum in der Hauptstraße eine männliche Person in Begleitung einer jungen Frau einen ihm entgegenkommenden Passanten an und schlug diesem unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Zuvor hatte der Schläger in Höhe der Volksbank einen älteren Mann angegriffen, der ihm auch entgegenkam. Auch dieser wurde ohne Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Durch den heftigen überraschenden Schlag ging der Mann zu Boden. Nach den beiden Angriffen entfernte sich der Schläger mit seiner Begleiterin. Der Täter wird mit südländischen Aussehen beschreiben war ungefähr 25 Jahre alt, ca. 170-180 cm groß mit kräftiger Figur, hatte dunkle Haare und trug einen dunklen Bart. Quelle: Polizeidirektion Mayen  
 

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