Gefangen im Beschönigungs-Sumpf: "Spiegel online" am Umdenken?

Müssen Frauen sich vor Flüchtlingen fürchten, fragen sich zwei politisch korrekte Spiegel-Autorinnen Foto: screenshot SPON
Müssen Frauen sich vor Flüchtlingen fürchten, fragen sich zwei politisch korrekte Spiegel-Autorinnen
Foto: screenshot SPON

Ein bemerkenswerter Text auf Spiegel Online sorgt seit vergangenem Donnerstag einerseits für Diskussionen, andererseits auch für viel Spott und Häme im Netz. Wer nicht an Bluthochdruck leidet, kann den Text hier nachlesen; wer sich aus verständlichen Gründen nicht durch mehrere Schichten Relativierungsmist, Beschönigungssumpf und Verharmlosungsgülle arbeiten will, für den nachfolgend eine knappe Zusammenfassung.

Die Angst im Nacken

Die Autorinnen geben unverhohlen zu, dass auch sie zu den Frauen gehören, die ein „gewisses Unwohlsein beschleicht“, wenn sie sich mit herumlungernden „Männergruppen“ konfrontiert sehen. Sie finden es nicht gerade prickelnd, dass sie sich Gedanken machen müssen, ob dieser oder jener Weg durch die dunklen Ecken eines Parkes für sie gefahrlos begehbar ist – im nächsten Satz wird jedoch gleich in typischer Gutmenschen-Manier hinterhergeschoben, dass sie sich eigentlich für diese Gedanken schämen. Weil es ja „rassistisch“ ist, so zu denken.

Problem erkannt, Gefahr nicht gebannt

Weiters haben die schlauen Damen aus der Spiegel online-Redaktion festegestellt, dass die „Debatte über Flüchtlinge und Frauengewalt vergiftet“ sei. Ob der Bock mit der „Frauengewalt“ absichtlich geschossen wurde oder nur dem Korrektorat entging, entzieht sich leider unserer Kenntnis; faktisch geht es nämlich um (Migranten-)Gewalt gegen Frauen und nicht um „Frauengewalt“. Auch „Männergewalt“ wäre hier der falsche Begriff, doch soweit ist man mittlerweile wenigstens schon, dass man hier ganz klar „Flüchtlinge“ als die überwiegende Tätergruppe benennt. Problem erkannt, Gefahr jedoch noch lange nicht gebannt.

Das Versagen von Politik und Medien

Wortreich wird das Versagen von Politik und Medien bejammert – vor allem anhand des Beispiels der Kölner Silvesternacht – jedoch ausschließlich aus der verständnisvollen und toleranten Gutmenschen-Position heraus. Kein Wort hingegen von der eigenen Mitverantwortung, gehört man doch wohl auch zu denen, die sich gerade zu Beginn der islamischen Massen-Invasion als „Social Justice Warriors“ dramatisch in Szene setzten und jedes kritische Hinterfragen der Vorgänge mit der Nazikeule im Keim erstickten.

Gefangen im Netz der "Political correctness"

Wenn hier auch langsam begonnen wird, an der Oberfläche der Thematik zu kratzen, so ist man doch von einer wahrhaftigen, kritischen Auseinandersetzung immer noch weit entfernt. Das ist schon allein durch das indoktrinierte Befolgen des (w)irren Regelwerks der „politischen Korrektheit“ nicht möglich, die es sehr effektiv verhindert, Ross und Reiter beim Namen zu nennen. Sprechverbote erzeugen Denkverbote, und solange sich (fast) alle Parteien und gesellschaftlichen Strömungen sklavisch dieser kulturmarxistischen Neusprech-Doktrin unterwerfen, bleibt eine ehrliche Debatte über die Zustände in unseren Ländern in weiter Ferne.

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