Protest-"Kunst": Transgender-Künstler stellt 750 Liter seines gesammelten Urins in Galerie aus

Transgender-Künstler sammelte monatelang eigenen Urin in Gläsern und Flaschen.  Foto: Katarighe / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Transgender-Künstler sammelte monatelang eigenen Urin in Gläsern und Flaschen.
Foto: Katarighe / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
26. September 2017 - 12:01

Immer verhaltensauffälliger gebärden sich sogenannte Transgender-Künstler in ihren „Kunstwerken“. Der kanadische Transgender-Künstler Cassils hat ein halbes Jahr lang rund 750 Liter Urin gesammelt, um diesen in einem Tank in der New Yorker Feldman Gallery unter dem Titel „Pissed“ auszustellen. Mit dieser Kunst-Installation möchte Cassils gegen die von US-Präsident Donald Trump am 22. Februar 2017 aufgehobene öffentliche Toilettenordnung in den USA protestieren.

Trumps Vorgänger Barack Obama hatte eine Toilettenordnung erlassen, die es Transgender-Personen erlaubt hatte, Toiletten und Umkleidekabinen für Männer und Frauen zu benutzen.

"Transgender-Künstler" Cassils sammelte Urin in 200 Plastikflaschen

Cassils hatte seit Ende Februar 2017 seinen eigenen Urin in 200 Plastikflaschen gesammelt. Der Inhalt der Flaschen befüllte jetzt den Tank in der Galerie, wo die menschliche Ausscheidung durch einen Deckel verschlossen ist, um die vom abgestandenen Urin erzeugten Gerüche nicht in den Räumlichkeiten zu verbreiten.

In Brasilien sorgte jüngst die Darstellung eines Transgender-Jesus in einem Theaterstück für Aufsehen. Nach Protesten aus der Bevölkerung wurde die Aufführung durch die Behörden wegen Blasphemie verboten.

Angsichts solcher Hervorbringungen könnte einem durchaus der verpönte Begriff "entartete Kunst" in den Sinn kommen, was natürlich politisch gar nicht korrekt wäre.

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