#Einzelfall: Sudanese kassierte mit zwölf Identitäten ungehindert 85.000 Euro Sozialgeld | Unzensuriert.de

#Einzelfall: Sudanese kassierte mit zwölf Identitäten ungehindert 85.000 Euro Sozialgeld

Im beschaulichen Bad Fallingbostel wollte der Sozialbetrüger seinen 13. Asylantrag stellen - eine aufmerksame LAB-Bearbeiterin entlarvte ihn. Foto: WWasser / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
Im beschaulichen Bad Fallingbostel wollte der Sozialbetrüger seinen 13. Asylantrag stellen - eine aufmerksame LAB-Bearbeiterin entlarvte ihn.
Foto: WWasser / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
15. September 2017 - 23:49

Am 12. September konnte die Polizei in der Landesaufnahmebehörde (LAB) Bad Fallingbostel einen Asylbewerber aus dem Sudan festnehmen, der durch seine Betrügereien bereits rund 85.000 Euro an Sozialleistungen kassiert hatte. Der angeblich 27 Jahre alte Mann wurde per Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Hannover gesucht, als er versuchte, sich mit seiner dreizehnten falschen Identität neuerlich als Asylbewerber registrieren zu lassen. Eine Mitarbeiterin der LAB bemerkte beim Scannen seiner Fingerabdrücke, dass der Mann sich bereits mit anderen Personalien hatte registrieren lassen und informierte die Polizei. Die Beamten fanden heraus, dass in Braunschweig eine Sonderkommission der Polizei ebenfalls die Ermittlungen gegen den Sudanesen aufgenommen hatte. Der Betrüger war im April 2015 nach Deutschland eingereist und hatte sich in Niedersachsen seitdem mehrfach mit verschiedenen Identitäten registrieren lassen, um in betrügerischer Absicht Sozialleistungen zu beziehen. Die Beamten fanden auch Hinweise darauf, dass sich der Sudanese in den letzten Jahren im europäischen Ausland aufhielt und vermuten nun, dass er auch dort zu Unrecht Sozialleistungen bezogen haben könnte. Seit Dienstag hat seine Masche jedoch ein Ende: Der Sudanese sitzt in der Justizvollzugsanstalt in Celle in Haft.

Hier alle Einzelfälle aus September 2017:

Hier weitere Einzelfälle vom 15. September

Meißen (Sachsen): Multikulturelle Messerstecherei auf Straße – zwei Schutzsuchende stationär in  Klinik
Am 14. September gerieten ein Algerier (31), ein Marokkaner (32) und ein Syrer (18) in einer Wohnung an der Rauhentalstraße in Streit. Die Auseinandersetzung setzte sich vor dem Haus fort. Dabei wurden der 18-Jährige sowie der 32-Jährige verletzt. Sie kamen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige wurde von alarmierten Polizeibeamten festgenommen. Quelle: Polizei Sachsen

Lörrach (Baden-Württemberg): Politesse von Fahrzeuginsassen angegriffen und getreten
Am 14. September kam es zu einem Übergriff auf eine Politesse. Diese war kurz nach 20.30 Uhr in der Weinbrennerstraße beim Arbeitsgericht tätig. Plötzlich hielt neben ihr ein Auto, in dem drei Männer saßen. Einer stieg aus, beschimpfte die Politesse und bezeichnete ihre Arbeit als "Abzocke". Anschließend griff er sie an und versetzte ihr einen Fußtritt. Danach rannte der Täter in Richtung Innenstadt davon, während sich das Auto in Richtung Basler Straße entfernte. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief ergebnislos. Er wurde wie folgt beschrieben: etwa 30 Jahre alt, kurze Haare, vermutlich Ausländer. Quelle: Polizeipräsidium Freiburg

Hattersheim (Hessen): „Südländer" schlagen 28-Jährigen zusammen und berauben ihn
Ein 28-Jähriger ist in der Nacht auf den 15. September Opfer von zwei Räubern überfallen geworden. Der Mann war mit der Bahn aus Frankfurt unterwegs und stieg am Hattersheimer Bahnhof aus. Unter der Brücke am „Hessendamm" wurde er von den zwei Tätern angehalten, welche die Herausgabe seiner Wertsachen forderten. Die Täter schlugen ihn anschließend zusammen, raubten sein hochwertiges Mobiltelefon, seine Geldbörse und flüchteten. Das Opfer wurde bei dem Überfall verletzt. Täterbeschreibung - wie üblich: „südländisch" und mit Akzent sprechend.
Quelle: PD Main-Taunus - Polizeipräsidium Westhessen

Gummersbach (NRW): „Südländer“ überfallen, berauben und verletzen 17-Jährige
Am Freitagabend (15. September) ist eine 17-jährige Gummersbacherin in Höhe eines Schnellrestaurants in der Gummersbacher Straße ausgeraubt worden. Nach eigenen Angaben sei sie nach ihrem Besuch in dem Schnellrestaurant um 21:15 Uhr von drei ihr unbekannten Männern verfolgt worden. In Höhe eines Grünstreifens zogen die Männer sie auf Seite und nahmen ihre Geldbörse an sich. Ein Täter entwendete aus der Geldbörse ihre Bankkarte und warf die Geldbörse weg. Anschließend flüchteten die Täter zu Fuß in Richtung Gummersbach-Zentrum. Durch den Angriff wurde die 17-Jährige verletzt. Bei den Tätern soll es sich um drei Männer Anfang 20 mit südländischem Aussehen handeln. Sie sind etwa 180 cm groß und kräftiger Statur. Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis
 

 

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