Willkommenskultur als Psychodroge – Deutsche Forscher wollen Glücks-Hormone verabreichen | Unzensuriert.de

Willkommenskultur als Psychodroge – Deutsche Forscher wollen Glücks-Hormone verabreichen

Mit einem solchen Spray wurde den Studien-Probanden die Glücksdroge verabreicht - mit durchwachsenem Ergebnis. Foto: Andreas Morlok/pixelio
Mit einem solchen Spray wurde den Studien-Probanden die Glücksdroge verabreicht - mit durchwachsenem Ergebnis.
Foto: Andreas Morlok/pixelio

Eine brandneue Studie der Universität Bonn hat ergeben, daß das „Kuschel“-Hormon Oxytocin (das im Gehirn von Schwangeren und stillenden Müttern und beim Sex ausgeschüttet wird) sich als Medikament einsetzen lässt, um den Deutschen das Zusammenleben mit Migranten erträglicher zu machen.

Ein glücklich kuschelndes Deutschland auf Psychodroge

In der Studie sollten die Testpersonen angeben, ob sie „Flüchtlingen“ gegenüber positiv oder negativ eingestellt seien. Dann wurde einer Probandengruppe das Hormon als Nasenspray verabreicht. Unter seinem Einfluss sollten sie entscheiden, für welche Personen sie spenden würden: Deutsche oder Flüchtlinge. Die benebelten Glücklichen gaben 20 Prozent mehr für Flüchtlinge, bei den von vornherein negativ eingestellten Probanden ergab sich indes keine Veränderung unter Oxytocin-Einfluss.

Wie kann man diese Widerspenstigen auch noch knacken? Unter Gruppendruck natürlich! Da plötzlich kamen selbst die Flüchtlingshasser auf 74 Prozent mehr Spenden für unsere Schutzsuchenden. Ziel erreicht, Studienautoren glücklich.

Die gemeinsame Steigerung von Oxytocin und Gruppendruck könnte selbstsüchtige Motive verringern.

Unter den richtigen Bedingungen könnte Oxytocin die Akzeptanz und Integration der Migranten in den westlichen Kulturen steigern.

Offensichtlich verstärkt Oxytocin die Großzügigkeit gegenüber Bedürftigen; fehlt diese altruistische Grundhaltung, vermag die Gabe des Hormons sie nicht von allein zu erzeugen.

Das wäre eine ideale Situation, um die Akzeptanz und Integration von Zugewanderten zu fördern, die auf unsere Hilfe angewiesen sind.

gab der der Hauptautor der Studie, Professor Rene Hurlemann, zu Protokoll.

Sozialer Druck steigert die Wirkung

Nicht nur für die bierselige Runde am Stammtisch oder den in der Runde kreisenden Joint gilt: Drogen wirken in der Gruppe besser.

Die Forscher machen sich das zunutze und erklären: Wenn etwa vertraute Menschen wie Vorgesetzte, Nachbarn oder Freunde mit gutem Vorbild vorangingen, ihre positive Einstellung für Flüchtlinge öffentlich machten und an den Altruismus appellierten, würden sich wahrscheinlich auch mehr Personen aus der tendenziell fremdenfeindlichen Gruppe durch diese soziale Richtschnur motiviert fühlen, mitzuhelfen. Das Bindungshormon Oxytocin könnte dabei Vertrauen stärken und Ängste abmildern - bei gemeinsamen Aktivitäten steigt erfahrungsgemäß der Oxytocin-Spiegel im Blut.

Statt roher Gewalt - Glückshormon-Behandlung

Die Studie allein ist schon eines totalitären Systems würdig, das den Unwilligen gegenüber nicht rohe Gewalt gebraucht, sondern Glückshormon-Behandlungen. Blue pills auf Rezept. Nicht nur mother's litte helper. Doch die Studienautoren verkaufen uns außerdem noch ein X für ein U. Denn der Umstand, daß sie den Faktor „sozialer Gruppendruck“ mit hinzuziehen mussten, ist keineswegs ein besonders sozialer Zug dieser Forschergruppe.

Das Dumme ist nämlich: Oxytocin funktioniert nur als Verstärker bereits bestehender Bindungen und kann sie nicht zuallererst erzeugen. Deshalb muß eine bereits flüchtlingsduselige druckausübende Gruppe da sein. Was die Mediziner mit „Vertrauen stärken und Ängste abmildern“ und „gemeinsame Aktivitäten“ etikettieren, ist in Wirklichkeit nichts anderes als die schiere Notwendigkeit, die unerwünschten Nebenwirkungen des Hormons schönzureden bzw. für die Zwecke der Studie auszunutzen. Denn:

Oxytocin hat eine kleine unerwünschte Nebenwirkung: Hass

Eine amerikanische Studie aus dem Jahre 2011 erklärte das gerade Gegenteil: Oxytocin „motiviert zum Bevorzugen der eigenen Gruppe“ und zur „Ausgrenzung“ von Gruppenfremden. Das Liebeshormon spielt, so der Amsterdamer Forscher Karsten K.W. De Dreu,

eine entscheidende Rolle beim Ausbruch von Konflikten zwischen Gruppen und für den Rassismus,

und fragt sich besorgt:

Was bedeutet es, dass es im menschlichen Gehirn eine chemische Basis für Ethnozentrismus gibt?

Sollte es bei flächendeckender Oxytocin-Behandlung der Deutschen nicht rechtzeitig gelingen, die schon Flüchtlingsbegeisterten als dominante Alpha-Gruppe zu erhalten, könnte das Menschenexperiment ganz fürchterlich in die Hose gehen: Die glücklich Beduselten wären unter Drogeneinfluß zugleich die größten Fremdenhasser aller Zeiten.

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