„Meistgehasster und meistgeliebter Brennpunkt im Mittelmeer“ – die DefendEurope-Mission

DefendEurope auf der C-Star Foto: Defend Europe / Facebook
DefendEurope auf der C-Star
Foto: Defend Europe / Facebook

Dass derartig hohe staatliche Stellen eingreifen und massiven Druck ausüben, ist unfassbar. Das italienische Parlament tagt quasi permanent nur über DefendEurope. Wir sind der meistgehasste und meistgeliebte Brennpunkt im Mittelmeer.

In einem am 31. Juli erschienenen Video nimmt Martin Sellner, Co-Leiter der Identitären Bewegung Österreich, 28 Jahre alt, erstmals selber ausführlich Stellung zur Odyssee, die die Aktivisten seit dem 17. Juli hinter sich haben.

Unzensuriert berichtete hier, hier und hier. Bisher nicht bekannt war, dass die Identitären in Italien und später auf Zypern ein extremes Spießrutenlaufen hinter sich bringen mussten, um gestern endlich an Bord der C-Star zu gelangen.

Verfolgungsjagd in Italien, Griechenland und der Türkei

Denn: Sie wurden nicht bloß durch erfundene Anschuldigungen und Präsenz der verschiedenen NGOs in den Häfen aufgehalten, sondern durch permanente Verfolgung der Carabinieri (italienische Polizei) und durch stundenlange Verhöre auf den Polizeistellen, durch Filzen ihres Gepäcks (nein, man fand keine Drogen, und nein, Sellner hatte auch kein Potenzmittel mitgeführt) und durch erfolglose Razzien.

Als wären sie eine Guerilla-Kampftruppe, mussten die Aktivisten ständig untertauchen, sich teilen, das Quartier wechseln. Eine überstürzte Grenzüberquerung aus dem türkischen Nordzypern zurück in den griechischen Südteil wurde nötig, als die türkische Polizei vor dem Quartier stand. Dies war für Martin Sellner insbesondere deshalb gefährlich, weil nach der Besetzung der Türkischen Botschaft in Wien („Erdogan, hol deine Türken ham!“) diese ihn zur Verhaftung ausgeschrieben hatte, beträte er jemals türkischen Boden. Auch Erdogan wurde ausgetrickst und hat es bis heute nicht mitbekommen, dass Sellner ihm ein Schnippchen geschlagen hat.

Das zeigt: Die italienische Regierung, die spanische Regierung, die türkische Regierung, die NGOs und die Schlepper hängen alle miteinander zusammen und wollen nur eines: verhindern, dass die DefendEurope-Mission startet. Die spanische Regierung will gegen die Aktivisten sogar wegen Piraterie ermitteln.

Warum all das? Weil niemals ans Licht kommen darf, was im Mittelmeer passiert

Entlarvend ist daher, dass „Ärzte ohne Grenzen“ (eine der Haupt-Schlepper-NGOs im Mittelmeer) sich geweigert hat, den Verhaltenskodex, den die italienische Regierung für Schiffe der humanitären Organisationen im Mittelmeer verlangt, zu unterschreiben. „Ärzte ohne Grenzen“ ist so supranational und transparent, dass sie sich an nationale Codizes offenbar nicht zu halten brauchen.

Auch „Jugend Rettet“ ist in der Klemme: Aufgrund unserer Prinzipien konnten wir nicht unterschreiben“, sagte Titus Molkenbur von „Jugend Rettet“. „Wir werden aber weiter retten und uns auf das Seerecht beziehen.“ Auch die italienische Presseagentur Ansa berichtete, dass NGOs in Libyen das nationale Interventionsrecht zur Abwehr von Rechtsverletzungen im eigenen Land überträten und in de 24-Meilen-Zone eindrängen.

DefendEurope ist nicht nur auf der Hetzjagd im Mittelmeer seinen Jägern immer einen Schritt voraus

Die Mainstreammedien haben immer noch nicht begriffen, dass es sich nicht um einen – um es unbeholfen auszudrücken – „Fang von Flüchtlingen“ handelt, sondern um die Beobachtung und Dokumentation der Aktivitäten der NGOs und der Schlepper. Dann und nur dann wenn es zu einer direkten Konfrontation mit einem Schlepperboot kommen sollte, würden die Insassen ins Schlepptau genommen und nach Seerecht der libyschen Küstenwache überantwortet.

Nach anfangs hyperreagibler Berichterstattung - witterten sie doch Morgenluft, dass die Mission sich zerschlagen würde, noch bevor sie losginge - waren die Korrekturen ihrer voreiligen Schadenfreude den Medien nicht der Rede mehr wert. Am 27. Juli gibt es die letzten gehässigen Berichte etwa in der Frankfurter Rundschau und am 28. Juli im Schweizer Tagesanzeiger. Ihr jetziges Schweigen ist beredt. Nur die österreichischen Medien drehten noch eine Ehrenrunde, weil sie nach eingehender Recherche herausgefunden hatten, was für ein Böser der Kapitän des Schiffes doch sei.

Inzwischen ist klar, dass zwei Drittel aller Italiener eine der zentralen Forderungen von DefendEurope teilen. Nach einer Umfrage der "Il Messaggero" vom 8. Juli. 2017 wollen 67 Prozent der Italiener, dass ihr Land die Häfen für Schiffe schließt, die Migranten nach Europa transportieren.

Auch der Frontex-Direktor Fabrice Leggeri hat verstanden, dass die Aufnahme von Migranten in der Nähe der libyschen Küste nur die Schlepper motiviert, absichtlich noch mehr Menschen auf untaugliche und mit zu wenig Treibstoff ausgestattete Boote zu laden.

Wenn die NGOs nicht transparent sind – die Identitäre Bewegung ist es

Heute, Dienstag 1. August, sind alle (auch Mainstream-)Journalisten eingeladen, mit den Sprechern von DefendEurope an Bord der C-Star am Telefon zu reden und alle Fragen beantwortet zu bekommen:

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