Islamischer Staat: Europäische Frauen per Speeddating an Terroristen verheiratet | Unzensuriert.de

Islamischer Staat: Europäische Frauen per Speeddating an Terroristen verheiratet

IS-Kämpfer pflanzten auch ihren "Ehefrauen" symbolisch die "Kalifatsfahne" auf.  Foto: VOA / Wikimedia (PD)
IS-Kämpfer pflanzten auch ihren "Ehefrauen" symbolisch die "Kalifatsfahne" auf.
Foto: VOA / Wikimedia (PD)
24. Juli 2017 - 10:00

Der heilige Krieg des Islamischen Staates (IS) in Syrien und im Irak war gleichzeitig auch ein Heiratsmarkt für radikale Moslems. Europäische Frauen, die aus religiösen Gründen in den letzten vier Jahren ins IS-Kalifat ausgewandert wurden, verkuppelten die dortigen Terrormilizen kurzerhand an ihre fanatischen Glaubenskämpfer.

Nach der Ankunft im "Kalifat" mussten die Frauen einen kurzen Lebenslauf inklusive Motivationsschreiben verfassen, der Name, Alter, Charakter und den ins Auge gefassten Männertyp umschrieben hat. Dann wurden die Frauen auf einem islamistischen Heiratsmarkt an die zukünftigen Ehemänner nach der Methode "Speeddating" verkuppelt.

Islamisten-Ehen endeten in Streit, Gewalt und Tod

Viele der schnell geschlossenen Islamisten-Ehen mit europäischen Glaubensgenossinnen endeten jedoch mit Streit, häuslicher Gewalt und durch den Kriegsfortgang auch oft mit dem Tod der Ehemänner auf dem Schlachtfeld. Auch die unbändige Sexsucht der IS-Kämpfer schockte die Europäerinnen. 

Jetzt sitzen viele europäische Moslemfrauen mit einer mittlerweile zur Welt gekommenen Kinderschar in Flüchtlingscamps oder Internierungslagern der Gegner und hadern mit ihrem Schicksal. Viele Europäerinnen wollen wieder nach Hause, doch sie sitzen im mittleren Osten in der Falle, und eine Rückkehr ist ungewiss. 

Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung? Dann unterstützen Sie uns mit einer Spende:
IBAN: AT581420020010863865, BIC: EASYATW1, Unzensuriert.at
SPENDEN
in

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.