Schweden: Überfalls-Vergewaltigungen durch Migranten, Rundfunk zensiert Täterbeschreibung

Schwedische Frauen und Mädchen werden regelmäßig Opfer ausländischer Vergewaltiger. Die Herkunft der Täter wird im öffentlichen Rundfunk meist zensiert. Foto: ferobanjo / pixabay.com
Schwedische Frauen und Mädchen werden regelmäßig Opfer ausländischer Vergewaltiger. Die Herkunft der Täter wird im öffentlichen Rundfunk meist zensiert.
Foto: ferobanjo / pixabay.com

In der schwedischen Stadt Östersund (50.000 Einwohner) kam es kurz hintereinander zu zwei Überfalls-Vergewaltigungen im öffentlichen Raum. Es waren insgesamt vier Täter beteiligt, die allesamt nicht aus Schweden stammen.

Das erste Verbrechen ereignete sich Sonntagnacht, dem 16. Juli, gegen 1 Uhr, im Zentrum von Östersund. Der Täter zwang das Opfer in einen Innenhof und hielt ihm den Mund zu, sodass es nicht schreien konnte. Der Vergewaltiger ist zwischen 30 und 40 Jahren alt, dunkelhäutig, mit dunklen Haaren und dunklen Augen. Er sprach Schwedisch mit Akzent, aber auch eine andere Sprache, die dem Opfer unbekannt war.

Gruppenvergewaltigung nur einen Tag später

Nur einen Tag später, am Montag, den 17. Juli gegen 3 Uhr, kam es in Östersund zu einer erneuten Vergewaltigung. Der Tatort befindet sich nur 400 Meter vom Schauplatz der ersten Vergewaltigung entfernt. Diesmal waren drei Täter beteiligt. Alle drei hatten hellbraune Haut und sprachen eine fremde Sprache.

Öffentlicher Rundfunk verschweigt Täterbeschreibung

Die Polizei gab auf ihrer Internetseite eine genaue Täterbeschreibung ab, aus welcher die oben genannten Merkmale entnommen sind. Diese Angaben wurden jedoch von der schwedischen öffentlichen Rundfunkanstalt SVT nicht wiedergegeben. Die Meldung bei SVT ist insgesamt äußerst knapp formuliert. Selbst das Alter und die Körpergröße der Täter wird nicht erwähnt. Stattdessen erfährt man nur das Alter der beiden Opfer, diese seien in den Zwanzigern.

SVT rechtfertigt Zensur mit „Demokratieparagraphen"

Offenbar sind viele Leser mit dieser Zensur nicht einverstanden und haben ihren Unmut darüber kundgetan. Es gibt nämlich mittlerweile unter jedem Artikel von SVT einen Link zu einer Rechtfertigung der Zensur mit dem Titel „So arbeiten wir bei den SVT-Nachrichten“. Darin beruft man sich auf einen so genannten „Demokratieparagraphen“. Konkret heißt es in der Rechtfertigung:

Die Programmgestaltung wird als Ganzes von den Grundideen der Demokratie geprägt und von dem Prinzip des gleichen Wertes aller Menschen und der Freiheit und Würde des Einzelnen. [...]

Diese Bestimmung wird so interpretiert, dass sie die Pflicht beinhaltet, sich von antidemokratischen Äußerungen zu distanzieren oder ihnen zu widersprechen, und auf die Bekämpfung von rassistischen Vorurteilen hinzuarbeiten.

Unabhängiger Journalist kritisiert SVT scharf

Der Journalist und Aktivist gegen sexuelle Gewalt, Joakim Lamotte, hält nichts davon, eine Täterbeschreibung zurückzuhalten. Wie bereits bei zahlreichen anderen Vergewaltigungsfällen in Schweden hat er auch zu diesem Fall einen kurzen Redebeitrag aufgenommen. Wie immer ist ihm darin seine Wut über die schwedischen Zustände deutlich anzumerken:

Das hier geht an die Chefs des schwedischen Fernsehens, hört jetzt genau zu! Ich habe eine sehr einfache Frage an euch: Ich sehe, dass ihr von den Überfalls-Vergewaltigungen in Östersund berichtet, wo Mädchen brutal vergewaltigt wurden, und ihr berichtet, dass der Täter zwischen 30 und 40 Jahren alt ist und 170 cm groß ist, mehr schreibt ihr nicht.

Wenn man aber auf die Seite der Polizei geht, sieht man, dass die Männer außerdem dunkelhäutig waren und in einer Sprache redeten, die die Mädchen nicht verstanden. Aber darüber schreibt ihr bei SVT nichts, das vertuscht ihr.

Warum macht ihr das? Seid ihr auf der Seite der Vergewaltiger? Worum geht es eigentlich? Sind es nicht die Mädchen, die wir schützen müssen? Euer Verhalten bedeutet, zu riskieren, dass mehr Mädchen vergewaltigt werden, weil ihr so verdammt feige und nervös seid und euch nicht traut, die Täterbeschreibung der Polizei zu veröffentlichen.

Sollen wir nicht der Polizei helfen und versuchen, dieser Typen zu schnappen? Sollen wir wirklich riskieren, dass mehr Mädchen vergewaltigt werden, weil ihr so nervös seid und euch nicht traut, mit der richtigen Beschreibung herauszurücken? Das hier ist eine große Schande, und ich schäme mich für euch!

Lamotte gibt hier an, dass SVT Alter und Körpergröße der Täter veröffentlicht habe. Dabei bezieht er sich nicht auf den aktuellen Artikel von SVT, sondern auf einen älteren, der inzwischen gelöscht wurde. In diesem waren Alter und Körpergröße tatsächlich noch angegeben, während der aktuelle überhaupt keine Information mehr über die Täter enthält.

Andere Medien zensieren nicht

Nicht alle schwedischen Medien verheimlichen das Aussehen der Täter. Die Zeitung Aftonbladet gibt die Täterbeschreibung der Polizei wieder. Auch das Alter der Opfer wird dort genauer angegeben. Das Opfer von Sonntag sei 17 oder 18, das Opfer der Gruppenvergewaltigung 20 oder 21 Jahre alt.

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