Alain de Benoist neu aufgelegt: Kulturrevoltion von Rechts

Die "Kulturrevolution von Rechts" kann als Mittel gegen die linke Hegemonie dienen. Foto: http://www.buchhandlung-stoehr.at/shop/kulturrevolution-von-rechts/
Die "Kulturrevolution von Rechts" kann als Mittel gegen die linke Hegemonie dienen.
Foto: http://www.buchhandlung-stoehr.at/shop/kulturrevolution-von-rechts/
14. Juli 2017 - 16:15

Alle großen Revolutionen der Geschichte haben nichts anderes getan, als eine Entwicklung in die Tat umzusetzen, die sich zuvor schon unterschwellig in den Geistern vollzogen hatte. Man kann keinen Lenin haben, bevor man einen Marx hatte. Dies ist die Revanche der Theoretiker – die nur scheinbar die großen Verlierer der Geschichte sind. Eines der Dramen der Rechten in diesem Kontext ist ihre Unfähigkeit, die Notwendigkeit zu begreifen, dass auf lange Frist geplant werden muss.

Anlehnung an Gramscis Hegemonietheorie

Diese Feststellung Alain de Benoists von 1985 gilt noch immer. Er lernte dabei ausdrücklich von Antonio Gramsci. Der italienische Marxist hatte festgestellt, daß jede Bewegung, die auf Erlangung von Hegemonie hinarbeite, zunächst ihre Ideen im vorpolitischen, im kulturellen Raum als durchsetzt. Danach erst könne auch politische Hegemonie errungen werden.

Alain de Benoist setzte sich intensiv mit der Hegemonietheorie Gramscis auseinander. Die Folge war die vorliegende "Kulturrevolution von rechts". In dieser Schlüsselschrift ist nicht nur eine erste neurechte Gramsci-Exegese enthalten, sondern im Kern all das, was die Denkbewegungen Alain de Benoists bis heute ausmacht: Metapolitische Überlegungen, Lagergrenzen überwindendes Suchen nach neuen Wegen, die Nutzbarmachung ganz unterschiedlicher Denker, Politiker und Ideenhistoriker.

Jungeuropaverlag sticht heraus

Es gilt, sich den vorpolitischen Raum von Linksliberalen und Neoliberalen zurückzuholen. Kulturrevolution von rechts ist dabei ein unverzichtbarer Wegbegleiter.

Der Dresdner Jungeuropa Verlag legte das Werk nun neu auf. Er ist die publizistische Folge einer festen Überzeugung: Dass Europa als historische und kulturelle Einheit zwingend zusammengehört, um angesichts der Verwerfungen des globalen Geschehens bestehen zu können. Gegründet von Philip Stein im September 2016, fußt der Verlag auf einem breiten europäischen Netzwerk, das spannende literarische, historische und politische Neu- und Erstübersetzungen ermöglicht. 

Erhältlich ist es um 16,90 Euro bei der Buchhandlung Stöhr über folgenden Link: http://www.buchhandlung-stoehr.at/shop/kulturrevolution-von-rechts/

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