Leben auf Staatskosten: 48 Prozent der Türken in Deutschland arbeiten nicht

Muslimische Frauen unter dem Schutz des deutschen Sozialsystems: Dass die große Mehrheit zu Hause bleibt, liegt vor allem am konservativen Familienbild. Foto: zoetnet / flickr  (CC BY 2.0)
Muslimische Frauen unter dem Schutz des deutschen Sozialsystems: Dass die große Mehrheit zu Hause bleibt, liegt vor allem am konservativen Familienbild.
Foto: zoetnet / flickr (CC BY 2.0)
11. Juli 2017 - 14:00

Sie lassen es sich auf Staatskosten gut gehen und manche verdienen sich in der Schattenwirtschaft, also als Schwarzarbeiter, ein Zubrot: Die Türken sind das faulste Volk in Deutschland. Laut Focus arbeiten sage und schreibe 48 Prozent der in Deutschland lebenden Türken nicht, fast jeder Zweite im erwerbsmäßigen Alter bettet sich gemütlich im deutschen Sozialsystem.

Familiäre Pflichten statt Berufstätigkeit

Focus beruft sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes für Türken, die in Deutschland leben. Und erklärt die Nichtbeschäftigung folgendermaßen:

Es gibt viele Gründe für wirtschaftliche Inaktivität: Ein Drittel der Menschen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren macht eine Ausbildung. Jeweils 16 Prozent sind entweder schon im Ruhestand oder aus gesundheitlichen Gründen inaktiv. In jedem zehnten Fall stehen familiäre Pflichten einer Berufstätigkeit entgegen.

Dass die Menschen vom Land am Bosporus nicht gerade die fleißigsten Arbeiter sind, schreibt auch die Welt. Demnach sei jeder Zweite in der Türkei selbst weder berufstätig noch erwerbslos gemeldet. 

An Job schlicht nicht interessiert

Wie Focus weiter berichtet, sei eine große Mehrheit der Inaktiven an einem Job schlicht nicht interessiert. Dagegen sei Schwarzarbeit in der türkischen Community besonders beliebt.

Wie zu Hause, so auch bei uns, könnte man sagen: Denn nach Berechnungen des Finanzwissenschaftlers Friedrich Schneider von der Uni Linz beträgt der Anteil der Schattenwirtschaft in der Türkei 28 Prozent. In Deutschland sind es im Vergleich dazu lediglich zehn Prozent.

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