Polizei bittet Falschparker, sein Auto wegzustellen: 250 "Schaulustige" greifen die Beamten an

Eine Polizeistreife wurde von 250 "Schaulustigen" umzingelt, als sie sich eines Falschparkers annehmen wollte. Foto: Frank / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Eine Polizeistreife wurde von 250 "Schaulustigen" umzingelt, als sie sich eines Falschparkers annehmen wollte.
Foto: Frank / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
27. Juni 2017 - 10:00

Die Polizeistreife in Duisburg drehte vergangenen Sonntag wie gewöhnlich ihre Runden und kümmerte sich dabei routinemäßig um ein falsch geparktes Auto. Der Abend endete allerdings in einer Gewaltorgie und dem Aufmarsch von 250 „Menschen aus der Nachbarschaft“, wie die Rheinische Post verklärend schreibt. Ob es sich dabei um die "Großfamilie Müller" oder doch eher um einen berüchtigten Zuwandererclan handelte, gaben weder Medien noch Polizei bekannt. Der Ortsteil Bruckhausen gilt jedoch als sozialer Brennpunkt.

Aufstand in Bruckhausen

Zu dem Großaufgebot von „Schaulustigen“, wie auch der Spiegel schreibt, kam es durch das verbotene Parken eines 49-jährigen Mannes in einer beruhigten Spielstraße der Reinerstraße. Die vorbeifahrende Streife bat den Mann, das Auto umzuparken. Dieser ignorierte die höfliche Bitte allerdings und räumte seelenruhig seinen Kofferraum aus. In der Folge weigerte er sich auch noch Personalausweis oder Führerschein auszuhändigen. Ein 37-Jähriger filmte zudem die Szenen, schrie wild herum und beleidigte die Beamten.

18 Polizeiautos waren nötig

Als immer mehr Nachbarn und Anrainer auf den Tumult aufmerksam wurden kamen auch diese aus ihren umliegenden Wohnungen und kritisierten die Maßnahmen der Polizei. Diese forderte schließlich Verstärkung in Form von 50 Mann und 18 Einsatzwägen an. Die Lage konnte allerdings erst durch den Einsatz von Pfefferspray unter Kontrolle gebracht werden.

Zwei Festnahmen

Zwei der Angreifer wurden schließlich sogar festgenommen, gegen sie wird nun wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Landfriedensbruch und gegen weitere Beschuldige auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamten ermittelt. Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei den Aggressoren um Duisburger. Ob mit oder ohne Migrationshintergrund, wollten die Beamten aber auch auf Anfrage diverser Medien nicht beantworten. 

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