Neuer Flüchtlingsansturm droht: Minister erklärt Klimawandel zur Fluchtursache

Bei einer Million Bevölkerungszuwachs pro Woche wird nun vor weiteren enormen Flüchtlingswellen aus Afrika gewarnt. Foto: blu-news.org/wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Bei einer Million Bevölkerungszuwachs pro Woche wird nun vor weiteren enormen Flüchtlingswellen aus Afrika gewarnt.
Foto: blu-news.org/wikimedia (CC BY-SA 2.0)
19. Juni 2017 - 16:00

Der bundesdeutsche Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller (CSU), warnte gegenüber der Bild am Sonntag vor einer anhaltenden Massenfluchtbewegung aus dem afrikanischen Raum. Der gebürtige Schwabe erklärte dabei gerade die Erderwärmung zu einem der „Hauptschuldigen“ des neuerlich drohenden Ansturms hundertausender Migranten.

Begrenzung der Erderwärmung als "Allheilmittel"

Die von ihm prognostizierte und keineswegs abwegige Prognose von gigantischen Fluchtbewegungen vom afrikanischen Kontinent in Richtung Europa ist seiner Ansicht nach hauptsächlich durch die Erderwärmung zu begründen. Sollte eine Begrenzung der Erderwärmung auf zwei Grad nicht gelingen, könnten 100 Millionen Menschen nach Norden - sprich Europa -strömen, so Müller.

Unternehmen sollen Gelder nach Afrika schicken

Am Beispiel eines in Europa für 800 Euro zu beziehenden Mobiltelefons, forderte Müller von Konzernen, Arbeitern auch im afrikanischen Raum gerechte Löhne zu bezahlen. In diesen Regionen müssten dringend wirtschaftliche Perspektiven geschaffen werden, so der Minister.

Daraus wiederum könnte man allerdings ableiten, dass sehr wohl die wirtschaftlichen und vor allem sozialen Perspektiven Europas und nicht allein die Klimaerwärmung einen Großteil der Menschen des afrikanischen Kontinents zur „Flucht“ nach Norden motivieren.

Pro Woche eine Million „afrikanischer“ Bevölkerungszuwachs

Die wöchentlich um eine Million anwachsende afrikanische Bevölkerung lässt Rufe nach Lösungen laut werden. Europa heftet dieses Problem postwendend auf seine Fahnen und wartet mit Lösungsvorschlägen auf. Im „postkolonialen“ Zeitalter sollte sich die afrikanische Union um geeignete Lösungen dieser kontinentalen Problematik bemühen.

Wenn wir weitermachen wie bisher, haben Menschen in vielen Teilen Afrikas gar keine andere Chance, als sich zu uns auf den Weg zu machen, schließt Müller mit der sich für ihn daraus ergebenden Forderung nach einem groß angelegten Investitionsprogramm für den afrikanischen Kontinent.

300 Millionen der Bundesregierung für Afrika

Bei dem von 7. bis 8. Juli dieses Jahres stattfindenden G-20 Gipfel in Hamburg wird unter anderem auch die Lage in Afrika thematisiert werden. Bereits im Mai wurde, im Rahmen des Gipfeltreffens afrikanischer Staats-und Regierungschefs in Berlin, Hilfe für reformorientierte Staaten des Kontinents in Höhe von 300 Millionen Euro zugesagt.

Seit Jahren warnen renommierte Experten, wie unter anderem auch Nahostexpertin Karin Kneissl, davor Staaten durch „Geldsubventionen“ zu unterstützen. Denn die Gefahr bestehe, dass diese Gelder nicht zweckgebunden verwendet werden und in undurchsichtigen Kanälen der jeweiligen Machthaber versickern.

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Kommentare

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haben somit die afrikanische Massenflutung zu dulden u.solidarisch zu bewältigen.
Als Höcke die enorm hohe Fertilität der Afrikaner erwähnte wurde er unisono von der Clique der linksgrün angeführten Einheitsfront in den Parlamenten und Pseudo-Eliten aufs übelste attackiert.Doch was hat er anderes getan als eines der-nein DAS größte Problem der Völker auf dem afrikanischen Kontinent anzusprechen? Dem Herrn Müller fehlt ganz offensichtlich der Mut das tatsächliche Problem der Reproduktionsfreudigkeit der Afrikaner auch nur anzudenken,geschweige denn zu diskutieren.Stattdessen wird eine angeblich durch Menschen verursachte Klimakatastrophe als Fluchtursache herangezogen.Auch früher spürten die in Afrika Lebenden die Hitze,aber der Lebensunterhalt konnte im wesentlichen gesichert werden- weil es nicht diese Menschenmassen gab.Mit anderen Worten:Afrika könnte zumindest seine Grundbedürfnisse fast problemlos selbst befriedigen,wenn es seine Triebbefriedigung gaaanz massiv eindämmen würde.

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Leider alles Nonsens was der von sich gibt, vermutlich war er auch einmal in Afrika, im 5 Sterne Hotel. Das Politdarsteller Visionen haben erleben wir Täglich aber dass sie zu Märchenerzähler mutieren ist neu.

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In den letzten Zehn Jahren hat der Afrikanisch Kontinent $ 4.100 Milliarden Entwicklungshilfe
erhalten wer glaubt mit Geldzahlungen die Invasion Europas zu stoppen ist unheilbar krank wie
die Politdarsteller.
Brüsseler Krankheit im EU-Parlament:
"Wir von der EU denken für euch, weil wir es besser wissen"

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Jetzt soll der kleine Mann auch noch dafür gerade stehen, wenn in Afrika nicht verhütet wird ??!!! Sollen doch die Schuldigen dafür aufkommen, welche Afrika ihre Bodenschätze etc. abgenommen haben um sich die Taschen zu füllen. Es wird langsam unerträglich in Deutschland. Es wird Zeit, dass wir erwachen, bevor alles den Bach runter geht. Demnächst geht 2/3 des Gehaltes für die Versorgung von Problemen drauf, wo wir nichts dazu können und wo auch in sehr vielen Fällen noch nicht mal Dank vorhanden ist, sondern Forderungen und Streitigkeiten. Es ist fünf vor zwölf !!!!!

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Gegen DIESEN Müller war selbst "Kongo-Müller" ein Menschenfreund! Sein Gehirn scheint jedenfalls bereits massiv unter der Erwärmung zu leiden...

Bild des Benutzers Steppenwolf
Bild des Benutzers Steppenwolf
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Bei dieser Wahnsinnigen ist Gefahr in Verzug - sofortige Einweisung in die Psychiatrie!!
http://www.focus.de/politik/videos/eu-abgeordnete-keller-fluechtlingsgru...
"In der Debatte um die europäische Flüchtlingspolitik fordert die Grünen-Fraktionschefin im Europaparlament, Ska Keller, die Ansiedlung größerer Flüchtlingsgruppen auch in Osteuropa. Die Maßnahme könnte die Integration von Flüchtlingen erleichtern."

Der Islam ist mit unseren Gesetzen unvereinbar!
Sein faschistoi­des Gedankengut ist bereits im Ur-Islam angelegt.
Hamed Abdel-Samad: "Der islamische Faschismus"

https://www.youtube.com/watch?v=DRZCd3VYw0k

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die wollen wöchentlich eine Million überzähliger Afrikaner loswerden? Kejn Problem, bei uns ist ja noch Platz. Ich weiß manchmal eh nicht mehr so recht, wofür ich arbeite, aber wenn überall Afrikaner hervorquellen, dann hätte ich den Grund wenigstens täglich vor Augen.
Die Neger sind auch nur Menschen, und wir leben in EINER Welt, sag ich mir, da kann man schon mal ein bisserl zusammenrücken. Wenn WIR sechs bis fünfzehn Kinder kriegen würden und die Neger hätten Platz in ihren Hütten, die würden für uns das gleiche tun. Solidarität nennt man das. Das steht, soweit ich weiß, auch in der Bibel.
Sollte es Probleme geben – was ich nicht glaub, denn Probleme können nur durch mangelndes Vertrauen entstehen – schließ ich die Augen, halt mir die Ohren zu und singe laut die "Internationale".
Nach mir die Sintflut.

Bild des Benutzers Steppenwolf
Bild des Benutzers Steppenwolf
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Es ist gut, dass hier auf die Bevölkerungsexplosion hingewiesen wird, auch dagegen wird nicht viel getan (Aufklärung, Verhütungsmittel) - http://countrymeters.info/de/World
Die wirklich etwas tun, sind die Chinesen - die bauen etwa in Äthiopien eine Infrastruktur auf und schaffen Arbeitsplätze (sicherlich zu ihrem Vorteil, aber sie spenden nicht sinnlos oder bohren Tiefbrunnen um das letzte Grundwasser abzuschöpfen)
Nicht warnen - Mittelmeer kontrollieren und nach Libyen zurückretten!
https://de.wikipedia.org/wiki/Chinas_Entwicklungsfinanzierung_f%C3%BCr_A...
Oder in Angola:
http://www.zeit.de/2008/03/China-Afrika/seite-8

Der Islam ist mit unseren Gesetzen unvereinbar!
Sein faschistoi­des Gedankengut ist bereits im Ur-Islam angelegt.
Hamed Abdel-Samad: "Der islamische Faschismus"

https://www.youtube.com/watch?v=DRZCd3VYw0k