Sexismusvorwurf: US-Fahrdienst muss 20 Mitarbeiter kündigen

Uber-Boss Travis Kalnick muss sich in den USA mit Sexismus und Diskriminierung in seinem Unternehmen herumschlagen. Foto: Heisenberg Media / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Uber-Boss Travis Kalnick muss sich in den USA mit Sexismus und Diskriminierung in seinem Unternehmen herumschlagen.
Foto: Heisenberg Media / Wikimedia (CC-BY-2.0)
9. Juni 2017 - 10:00

Jetzt kommt es auch in Sachen Unternehmenskultur knüppeldick für den US-Fahrdienst Uber. Nach umfangreichen Vorwürfen wegen angeblichem Sexismus und Diskriminierung musste Uber jetzt in den USA nicht weniger als 20 Mitarbeiter kündigen. Sieben weitere Uber-Mitarbeiter hatten eine letztmalige Verwarnung erhalten und 31 Bedienstete müssen sich Benimmschulungen unterziehen.

In 57 weiteren Fällen sind die Ermittlungen unternehmensintern noch gar nicht abgeschlossen. Ursprünglich war Uber mit 215 Beschwerden in Sachen Sex und Diskriminierung befasst. Ausgelöst waren die Ermittlungen durch die Beschwerde einer Ex-Programmiererin, die die Angelegenheit durch ihre massive Beschwerde ins Rollen brachte.

Österreich: Uber steht im Fadenkreuz der Finanzpolizei

Während es in den USA für Uber um die internen Umgangsformen geht, steht in Österreich das Thema Lohn- und Sozialdumping auf der Agenda. Seit Monaten ermitteln Finanzpolizei und Arbeitsinspektorat gegen den US-Fahrdienst im Zusammenhang mit seinem Marktauftritt in der Alpenrepublik.

Wie laufende Berichte des Sozial- und Finanzministeriums an das österreichische Parlament belegen, geht es um die Einhaltung der einschlägigen Bestimmungen bei Steuern, Abgaben und der Einhaltung des Arbeitsschutzes im Zusammenhang mit der Ausübung von Personaltransporten. 

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