Tunesien verbietet US-Film: Darstellerin war israelische Soldatin

Gal Gadots Wehrdienst dient Tunesien und dem Libanon als Argument für ein Filmverbot für "Wonder Woman".  Foto: Gage Skidmore / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Gal Gadots Wehrdienst dient Tunesien und dem Libanon als Argument für ein Filmverbot für "Wonder Woman".
Foto: Gage Skidmore / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
8. Juni 2017 - 15:00

Islamismus und radikaler arabischer Nationalismus treiben immer heftigere Blüten. In Tunesien wurde jetzt der US-Film "Wonder Woman" verboten. Grund dafür: Die 32-jährige Hauptdarstellerin Gal Gadot soll, laut tunesicher Vorwürfe, während ihres Wehrdienstes in Israel an Angriffen gegen Palästinenserstellungen im Gazastreifen beteiligt gewesen sein. 

Ehemalige Miss Israel als Hauptdarstellerin 

Die ehemalige Miss Israel war nach ihrem zweijährigen Wehrdienst als Schauspielerin in die USA übersiedelt und hatte dort eine Filmkarriere begonnen. Neben Tunesien hat auch der Libanon die Ausstrahlung des Films mit Gal Gadot bereits behördlich verboten.

In deutschen Kinos soll der Film "Wonder Woman" am 15.Juni starten. Inhaltlich ist der Streifen eigentlich weit weg von aktuellen politischen Themen. Die Handlung dreht sich nämlich um die von Gal Gadot dargestellte Heldin Diana Prince und ihren Abenteuer auf einer von Amazonen beherrschten Insel. Aktuell hat der US-Film bisher 223 Millionen US-Dollar eingespielt. 

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