Dutzende Schafe wurden einem Bauern von Asylwerbern gestohlen und getötet. Vor Gericht musste sich jedoch das Opfer verantworten.

Bild: Timo1974 / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Schafdiebe auf Facebook beschimpft: Bauer musste wegen Volksverhetzung vor Gericht

Einem jungen Landbauern in Coswig (Sachsen) wurden vor kurzem einige Schafe gestohlen oder zum Teil brutal geschächtet. Täter waren zwei Asylwerber. Die Aufregung des Bauer über die Tat brachte im prompt eine Anklage wegen "Volksverhetzung" ein. Der Bauer wurde nun freigesprochen.

Schafe brutal geschächtet, Volksverhetzungsanklage wegen "Drecksvolk"

Dem Landwirten wurden nicht nur zwei Lämmer gestohlen sondern auch vier weitere Schafe entwendet und zum Teil direkt auf der Weide brutal geschächtet und ausgeweidet. Als die Täter, zwei Asylwerber, von der Polizei als Tatverdächtige ermittelt werden konnte, ließ der Bauer seiner Wut freien Lauf. 

Auf Facebook schrieb er unter anderem von einem "Drecksvolk", da die Asylwerber seine Tiere brutal getötet hätten. Zu dem Ausdruck steht der Bauer übrigens immer noch. Ein eigens für "Hasspostings" abkommandierter Polizist entdeckte den Kommentar des Bauern und stellte prompt Anzeige wegen "Volksverhetzung". 

Asylwerber werden trotz weiterer Delikte nicht belangt 

Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren gegen den Bauern nun ein, dennoch musste dieser vor Gericht erscheinen. Die Begründung: Zur Volksverhetzung gehört der Vorsatz, der nicht erkennbar ist. 

Die zwei tatverdächtigen Asylwerber wurden übrigens nicht weiter strafrechtlich verfolgt. Und das obwohl einer der beiden Migranten noch andere Verfahren wegen schwerwiegender Delikte wie Körperverletzung am Laufen hat.   

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