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Immer wieder versuchen meist junge Männer aus dem Orient, die serbisch-ungarische Grenze zu durchbrechen. Ihr Ziel: die Europäische Union.

7. Februar 2020 / 11:33 Uhr

500 illegale Migranten belagern derzeit serbisch-ungarischen Grenzübergang

Immer wieder versuchen illegale Migranten, durch die von Ungarn geschlossene Grenze zu Serbien in die Europäische Union zu gelangen. Derzeit belagern etwa 500 solcher Wirtschaftsmigranten einen Grenzübergang. Serbische Behörden sprechen von einer organisierten Aktion.

Ungarn schützt die Grenzen

Nach dem Ansturm hunderttausender illegaler Wirtschaftsmigranten Richtung Westeuropa im Jahr 2015 hatte Ungarn die Notbremse gezogen. Im Gegensatz zu Merkel-Deutschland, das mit der Erklärung „Wir schaffen das“ das Desaster erst ausgelöst hatte, hatte der christlich-konservative ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán die Außengrenzen der EU und NATO mit einem massiven Grenzzaun geschlossen. Seitdem trauen sich nur wenige der zumeist jungen Männer aus dem Orient über die südliche ungarische Grenze. In den letzten Monaten nahm der Druck jedoch wieder zu.

500 Migranten setzten sich in Marsch

So versuchten, wie unzensuriert berichtete, Migranten mit einem Tunnelsystem die Grenze zu untergraben. Nun gibt es neuerlich Alarm an der Grenze. Wie die Budapester Zeitung berichtet, versammelten sich vor wenigen Tagen etwa 500 Wirtschaftsflüchtlinge in Maria-Theresiopel (Subotica). Die Großstadt, in der die Ungarn die größte Bevölkerungsgruppe stellen, liegt in Serbien unmittelbar vor der ungarischen Staatsgrenze. Dort versuchten rund 500 Illegale, die Grenze zu durchbrechen. Ungarn reagierte schnell und sperrte den Übergang. Seitdem warten und belagern die Einwanderer die Grenzstation.

Eine organisierte Aktion?

Dabei vermuten die serbischen Behörden eine organisierte Aktion. Sie nahmen in den letzten Tagen die Organisatoren mehrerer Facebook Gruppen fest, die den Marsch illegaler Migranten zur Grenze organisierten. Man geht davon aus, dass Nichtregierungsorganisationen hinter der Aktion stecken. Es war schon oft der Fall, dass man auf diese Art dramatische Bilder erzeugen wollte. Ungarn bleibt jedoch hart. Es müsse klar sein, dass Ungarn die Außengrenzen der EU und Schengen verteidige.

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